Mathias Röllig schrieb:
> Langfristig aber ist die Frage: Wie hat OOo Bestand? Wie
> sichert es sein
> (finanzielles) Überleben? Und da ist nicht die Frage des Einsatzes von
> OOo als solches im Vordergrund, sondern *wo* wird es
> eingestzt; wer hat
> evtl. Interesse OOo zu fördern?

+1

> Und da ist in D eindeutig die Zielgruppe Mittelstand gefragt.
> Einerseits
> Kostenersparnis, andererseits können frei gesetzte Ressourcen der
> spezifischen Weiterentwicklung von OOo zugute kommen. (Es
> gibt genügend
> komplette Berufsgruppen, die sich gern aus der Zange der
> Lizenzgebühren
> befreien würden, es aber aufgrund von Spezialsoftware, die eben das
> *andere* Produkt voraussetzen, nicht können.)

gerade das in Klammern Stehende ist von hoher praktischer Relevanz, hier
gibt es echte Ansatzpunkte, aber auch echte Probleme, grob beschrieben:
es gibt Firmen die das erkannt haben, aber keine ausreichende Kapazität
haben das umzusetzen und es gibt Firmen die diese Kapazität hätten, aber
nicht überzeugt sind das sie OOo 'vertrauen' können.
Vertrauen können wir aber nur gemeinsam als Projekt schaffen, nur auf
allein auf die meinungsbildende Kraft von schon 'überzeugten' Firmen zu
setzen reicht nicht aus. Und Vertrauen ist in Teilen etwas höchst
Subjektives, denn manchmal zählt der (äußere) Eindruck mehr, als
sachlich richtige, aber schwer zu kommunizierende, Fakten.

> Hier ist also der Mittelstand als Endanwender gefragt, die so einen
> Leidensdruck entwickeln müssen, daß die Hersteller ihrer speziellen
> Software endlich auch alternative Produkte unterstützen. Diese
> Hersteller sind damit automatisch befähigt, das komplette Officepaket
> gleich (ggf. in angepaßter Form) mitzuliefern.
>
> "OOo sichert Arbeitsplätze" ... wenn man es denn richtig anstellt.

+1



Gruß
Jörg

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