Hallo,

 RA Stehmann schrieb:
> "Ideologisch" wäre es  [...]

*Ist es* nur einem selbst genehme Extensions zuzulassen!

Das OOo-Community Council hat für solches Verhalten der FSF-Extremisten, die
nämlich versucht haben sich bei OOo einzumischen, was ihnen jedoch bei OOo
gottseidank(!) nicht gelungen ist, eine unmißverständliche Sprache gefunden!

Und um hier keinesfalls ein Mißverständnis aufkommen zu lassen, ich erachte
mitnichten alle bei der FSF als Extremisten, warscheinlich sind dort 
anzahlsmäßig
die Allermeisten keine Extremisten, allein gibt es einen bestimmten Teil von
FSF-Mitgliedern und Symphatisanten dem es gelungen ist das Handeln der FSF
inzwischen zu dominieren und dessen Denken/Handeln durch
extremistisch-ideologische Ansichten bestimmt ist die freier Software schaden,
statt ihr zu nutzen.

Nicht ohne Grund denken ja inzwischen selbst Mitglieder der FSF darüber nach das
es Zeit sein könnte eine neue Organisation zu gründen um sich von bestimmten
Dingen bei der FSF geschehen abzugrenzen. 
Hier einmal ein x-beliebiger Link dazu, nur um deutlich zu machen das ich nicht 
im
'luftleeren Raum' argumentiere (bitte dort die Links im letzten Absatz 
beachten):
http://www.silicon.de/management/cio/0,39044010,41556421,00/richard_stallman__froh
__das_steve_jobs_nicht_mehr_da_ist.htm

> [...] IMO, auf die Distributionen, die LO verbreiten,
> Druck ausüben zu wollen (und sei es mit dem Vorwurf der
> "Diskriminierung") auch AOO in die Distribution aufzunehmen.

Ich erhebe diesen Vorwurf der Diskriminierung NICHT, ich hatte klar gesagt
welchen, eng abgegrenzte Kritik ich habe, nämlich das kein Programm ungefragt 
durc
ein (Routine)update durch ein anderes Programm ersetzt werden sollte, das gilt 
für
u.a. OOo, aber generell für jedes Programm.

> "Ideologisch" ist es auch, dieses Unterfangen zu beginnen, bovor
> überhaupt eine stabile Version von AOO vorliegt.

Ich beginne dieses Vorhaben weder jetzt noch irgendwann in der Zukunft, denn es
ist das ausschließliche Recht der Distributoren anzubieten WAS SIE WOLLEN! 

Ich habe lediglich 2 Dinge gesagt und wiederhole diese gerne: 
--> es ist nicht richtig (falls das geschieht, und nach Aussagen anderer 
geschieht
das) wenn bei Routine-Updates ein Programmm (*z.B.* OOo/go-oo) gegen ein anderes
Programm (*z.B.* LO) getauscht wird, ohne Information und Rückfrage
Mir wäre es auch recht wenn sie AOO garnikchbt anböten
--> es ist bei Linux (bei 'mainstream'-Desktopdistributionen) nicht üblich in
einer Programm'kategorie' (z.B. 'Office-Suite') nur ein Programm anzubieten und
wenn das ohne triftigen Grund geschieht und, im Falle bestimmter Programme, vor
bestimmten, bekannten Hintergründen, ist das etwas was mißtrauisch macht, da es
augenscheinlich ideologisch motiviert ist

> "Ideologisch" wäre es auch, jede im Bereich Freier Software eine
> Zusammenarbeit von der "richtigen" Meinung des anderen 
> abhängig zu machen.

Meiner Meinung nach falsch, denn es kann diverse Gründe geben mit anderen nicht
zusammenzuarbeiten, das ist bei freier Software genauso wie überall sonst. 
 
> Was die Frage der Extensions- und Templates-Repositories angeht, ist
> Apache übrigens viel "ideologischer" als die TDF, denn Apache 
> ist nicht
> einmal bereit, Freie Software und Freien Content zu hosten, der unter
> einer anderen Lizenz als der Apache-Lizenz steht. Dies ist auch der
> Grund dafür, dass eine "Ausweich"-Lösung gefunden werde musste.

Ach, und wenn Apache etwas falsch macht, dann zählt es bei der TDF wohl nicht 
mehr
als Fehler? Oder als lässlicher Fehler?

Ich jedenfalls behaupte /nicht/ das hier Apache etwas richtig macht, ich habe 
mich
ja nicht einmal zum Vorgehen von Apache geäußert.

Ich sage hingegen das die FSF die TDF protegiert, z.B. mit Aussagen wie die die
ich bereits verlinkte, und dafür von der TDF mit wohlwollendem Verhalten, z.B. 
in
der Frage Extensionverzeichnis, belohnt wird. Ich nenne das Einmischung und 
ginge
es hier nicht um freie Software gäbe es bereits einen Riesenaufschrei.
Jeder der für freie Software steht mache sich unmißverständlich klar was die FSF
hierbei tut, sie versucht (im Konkreten ganz unmißverständlich, denn LO und AOO
wurden benannt) ein freies Projekt gegen ein anderes auszuspielen, statt sich zu
bemühen alle freien 'Office'-Projekte gemeinsam gegen die propritäre
Office-Konkurrenz zu einen.

Meinungen darf die FSF im Übrigen haben und vertreten, nur gehört es sich nicht 
zu
versuchen sich in andere Projekte einzumischen, denn mitnichten ging es damalig
bei OOo nur um Kritik am Extensionverzeichnis, sondern um die Forderung das die
FSF eiun Recht auf 'Mitsprache' haben wollte was OOo in dieser Frage tut. Und 
vor
allem dieser freche Einmischungsversuch wurde vom damaligen Community Council 
von
OOo zurückgewiesen und dafür bin ich noch heute dankbar.

 
Gruß
Jörg


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