On 10.12.20 20:23, Robert Grübler wrote:
Das Problem – einen klare Trennlinie zwischen Wandern und Klettern zu ziehen – 
haben nicht nur wir, sondern auch die Alpenvereine. Sie haben das Problem 
gelöst, indem sie die „Alpine ROUTE“ zwischen dem klassischen Wandern und dem 
Klettern geschoben haben.

Die Alpenvereine sind keine Alleinherrscher, sondern es gibt daneben noch den ÖTK, die Naturfreunde, lokale Tourismusorganisationen usw. als Wegeerhalter.

Das Symbol für "alpine Route" hab ich noch nie auf einem Wegweiser gesehen.

Grundsätzlich ist in Österreich die Tx-Bewertungsskala überhaupt nicht in Gebrauch, darum lässt sich auch nicht sagen, dass die Grenze zwischen T4 und T5 irgendein Kriterium für eine Einstufung ist.

Traditionell werden zumindest in Ostösterreich die Schwierigkeiten mit I-, I, I+ usw. angegeben, manchmal steht auf den Wegweisern auch "Trittsicherheit erforderlich" o.ä. Ich habe auch schon sowas wie "alpine Steiganlage" gesehen, aber das entspricht überhaupt nicht T5 oder T6.

Wenn man auf die bestehenden Wege die neuen, gelben Wegweiser aufstellt, macht man halt die blauen/roten/schwarzen Punkte dazu, aber das heißt nicht, dass die schwarzen einem T4 entsprechen, denn dazu müsste man ja alle schwereren Steige auflassen, was natürlich nicht passiert, schon gar nicht nur aus so einem Grund.

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