Am 12. September 2013 13:08 schrieb fly <[email protected]>:
> Alles in allem verliere ich auch die Lust etwas zu ändern, wenn alles > aneindergeklatscht wurde, und es wird auch unübersichtlich und > schwieriger die richtigen Linien auszuwählen. > je nachdem, wenn es wirklich eine gemeinsame Grenze gibt ist das Zusammenfügen derselben topologisch m.E. schon "richtiger", und sollte man was verschieben müssen wäre es auch einfacher, weil man nicht alles doppelt auswählen und verschieben muss. Bei direkten Grenzen sehe ich das ja noch ein. Sobald aber mehr als zwei > Linien übereinanderliegen wird es unübersichtlich. > +1, persönlich nutze ich meistens Multipolygone, weil die in JOSM am einfachsten weiterzubearbeiten sind, aber leider ist das Zeugs nicht sonderlich stabil, weil sie von anderen Editoren nicht richtig unterstützt werden (oder wurden). Wenn dann ein großer Wald hinterher gemeinsam mit den umliegenden Feldern verschwindet, weil ein Nutzer die ganzen Einzelteile der outers wieder kombiniert hat, und danach nochmal andere Leute weitereditiert haben, kann man das nur noch sehr mühsam wieder herstellen (habe da schon Stunden zugebracht). > Wenn es eine lineare Barriere ist nehme ich dann Multipolygone, aber > landuse + highway ist fürchterlich und falsch, da hier nicht erkannt > wird, dass zwei Tagging-Arten (Linien <-> Flächen) zusammen fallen, die > so nicht funktionieren. Faktisch wird dann landuse zu groß eingezeichnet. ja, sehe ich auch so, aber solange man sich nicht zu so einer Aussage gemeinsam durchringen kann, sondern eben "beides richtig" ist, wird man damit leben müssen. > Hauptproblem ist mM wieder mal der Renderer, welcher noch immer nicht > width=* auswertet noch gesunde Default-Werte im hohen Zoombereich > verwendet. > m.E. ist das diesbezügliche "Hauptproblem" das ästhetische Empfinden, dass nur eine durchgehend eingefärbte Karte "schön" sei ;-) "leer" kann ja auch einen Aussagegehalt haben, und wenn man erstmal eine Linien-Karte wie die Toner-Karte von Stamen betrachtet wird man gewahr, wie viel weniger Information man erhält wenn alles auf die Straßenmitte gezogen wird bzw. Lücken unterschlagen werden. Genau landuse=road wird bisher nicht verwendet. > ist halt auch nicht immer vom Mapper vor Ort festzustellen, bis wo genau die Straße reicht (die geht nämlich je nach Straßentyp auch weiter als nur die asphaltierte Fläche bzw. der Gehweg, oder auch nicht). Wenn man die landuses nicht bis zur Straßenmitte sondern bis zu ihrer Grenze zieht ergeben sich die Flächen innerhalb derer auch das öffentliche Straßenland liegt quasi von selbst als Leerräume. Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

