Hallo, Henning Scholland wrote:
Wie du selber festgestellt hast ist das alles eine Grauzone. Die Verantwortung, was in OSM eingetragen wird liegt in den Händen des einzelnen Mappers.
Das sage ich auch oft (dass der einzelne von mir aus auch seine persoenlichen Daten mappen kann, solang er sich kein Tagging ausdenkt, das andere stoert), aber das ist natuerlich immer unter der Annahme, dass das im Rahmen bleibt.
Es ist kein Freibrief fuer jemand, jetzt beispielsweise flaechendeckend 500 GB an historischen Temperaturdaten zu importieren.
Die Freiheit des einzelnen Mappers endet dort, wo sein Vorgehen die Freiheit der anderen beschneidet. Es gibt in OSM Relations-Konstrukte, die ganz offensichtlich durch ihre Ueberbordende Komplexitaet die Freiheit vieler beschraenken.
Dann muss man die Entscheidung des Mappers aber auch akzeptieren, solange die Daten nicht falsch oder illegal sind. Man kann in der Community diskutieren, ob die Art und Weise des Taggings sinnvoll ist, oder ob es besser geht und dann ändern.
Oder ob man es gar nicht will und dann loeschen.
Eine Anwendung für die Landmasse wäre bspw. die Ermittlung des Flächeninhalts der Einheit zu statistischen Zwecken. Oder die Erzeugung einer politischen Karte.
Ja, allerdings haben wir ja schon festgestellt, dass diese Anwendungen durch ein Fehlen der betr. Relationen nicht unmoeglich, sondern nur etwas schwieriger wuerden. Insbesondere kann ich mir die Landmasse aller Laender der Welt leicht von sowas wie naturalearthdata.com runterladen, wenn ich Statistiken oder politische Karten machen will. Das ist also eine Disziplin, in der - im Gegensatz zu anderen Disziplinen! - die Welt nicht gerade auf OSM gewartet hat.
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