Stephan Wolff <[email protected]> schrieb:

>Am 07.03.2012 07:30, schrieb Ronnie Soak:
>> Am 07.03.12 schrieb Stephan Wolff<[email protected]>:
>
>>>
>http://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-de/2012-January/092178.html
>>
>> Von den bisher vorgestellten Optionen finde ich dein Modell am
>vernuenftigsten.

>Hauptkritikpunkte waren
>- der Aufwand für die Mapper ist hoch
>- die vielen ways würden unerfahrene Mapper von der Bearbeitung abschrecken

Das wäre ein Punkt, dem ich nicht zustimmen würde.  Die Plausibilität der Daten 
beim Einzelspurmapping ist für Anfänger größer, als wenn alle Spuren auf 
kongeniale Weise auf einem way beschrieben werden.


>- man kann die Daten nicht mit dem GPS aufnehmen oder am Smartphone 

das gilt mittlerweile auch für viele andere Daten in Osm..  zudem kann das 
Kreuzungslayout auch mit Foto vor Ort erfasst werden, um es dann mit GPS Daten 
im Editor zu approximieren.  Natürlich kann man auch warten, bis highres 
Material zur Verfügung steht.



>- das mögliche Renderergebnis wäre nicht schön (Je nach Anforderung
>liefern ein tagbasiertes Straßenmodell, flächenbasierte Modelle oder
>das Einzelspurmapping hübschere, bessere oder genauere Ergebnisse.

Das empfinde ich eigentlich als nachrangig.  Wenn das Modell gut ist, lässt 
sich der Renderer so anpassen, dass der Output erzeugt wird, den man 
will/braucht.


>Alle Datenmodelle können grundsätzlich nebeneinander existieren)

Das stelle ich in Frage..  viele beschweren sich, sobald Redundanz auftaucht..  
"nebeneinander existieren" klingt nach Redundanz.. 


>- die Verbindung der Spuren mit einfachen "lane_change"-ways an
>wenigen Stellen entspricht nicht der Realität (die Verknüpfung über
>Flächen oder Relationen wäre auch möglich, aber für den Mapper mit mehr
>Aufwand verbunden und für den Router viel schwerer auszuwerten, so dass
>ich das einfachste Modell gewählt habe)

Das wäre nicht schwerer auszuwerten als eine turn_restriction Relation.


Aus meiner Sicht ist nur das Konzept, dass Du mit detail_exists aufstellst 
nützlich.  Weil es Kompatibilität zum bestehenden Tagging herstellt.  Es ist 
sozusagen Weiche zw vorher/nachher, so dass auch eine bestehende Toolchain 
nicht bricht.


Grüße
Christian

-- 
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