Am Montag, 2. Januar 2006 18:17 schrieb Norbert Strunck:
>
> Beispiel 1.
>
> Stellt Euch bitte ein "lebendes Dokument" vor. 40 Seiten stark. Nach den
> Regeln der Kunst strukturiert. Kapitel, Unterkapitel. Fuß- und Kopfzeilen,
> dazu Tabellen. Grafiken und tlws auch Bilder usw. usw..
>
> Nach einer gewissen Zeit stellt sich heraus, dass in diesem Dokument
> zwischen Kapitel A und B ein neues Kapitel eingeschoben werden muss. Die
> Struktur und das Layout der Kapitel B und folgende darf sich aber nicht
> verändern - weder in der Struktur noch im Layout- es verschieben sich
> lediglich die Seitenzahlen. Dieses "Aufschneiden" des Dokuments darf somit
> keine automatischen Veränderungen bei den vorhergehenden Kapiteln und
> folgenden Kapiteln hervorrufen. Außer natürlich Veränderung der
> Seitenzahlen, evtl. Update eines Inhaltsverzeichnisses.

Das Layout kannst du ohne weiteres beibehalten - wenn du eben nicht die Rahmen 
mit der Seite verknüpfst. Du musst als Verknüpfungspunkt den 1. Absatz der 
Seite nehmen, der dort nach einem manuellen Umbruch erschienen ist. Dann 
gibst Du bei Umlauf "Durchlauf" und "1. Absatz" an.

In meiner Beschreibung meinte ich nur, dass es mit dem Verknüpfen an der Seite 
eben unterschiedliche Ansätze gibt und dies eben dazu führt, dass nach einem 
"Aufschneiden" des Dokumentes nicht, wie von vielen erwartet, die Rahmen auf 
den Blättern kleben, sondern eben an der Seitenzahl.

Wir haben an unserer Schule die letzte Abschlusszeitung der Klassen 10 auf 
diese Weise gefertigt - und dabei nach den beschriebenen Misserfolgen mit der 
Seitenbindung ganz schnell den Rückzieher in der oben beschriebenen Form 
gemacht. Dann klappte alles prima.

Gruß

Robert

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