>> Wenn ich hingegen »User-Traffic auch anderer Knoten über Eure Anschlüsse auszuleiten« lese, klingt das für mich nach dem Wunsch, TOR als Freifunk neu zu erfinden?

Nein, es geht nicht darum ein TOR (schlecht) nachzubauen. Die Frage die sich allerdings stellt ist, wie resilient sind Freifunk-Netze, wenn sie von mehreren Servern - die mitunter alle über nur einen einzigen, gesponsorten Weg ausleiten - völlig abhängig sind? Wenn Kosten & Trouble an nur einer zentralen Stelle entstehen? Wenn sich dies um (durch die Verbreitung von Glasfaser & Co früher nicht mögliche) dezentrale Wege ergänzen ließe, wäre das denke ich generell hochgradig wünschenswert. Wie ich schon schrieb. Es geht mir ganz konkret darum zu was die diskutierenden bereit wären. Bei Deiner Antwort weiß ich jetzt nicht so recht, ob Du - wenn es technisch möglich sein sollte - als Enthusiast bereit wärst, auch einen solchen Weg zu bedienen (soweit ich mich erinnere stellt Ihr über Server über den Verein bei Euch?). Nichts von beidem schließt sich aus meiner Sicht gegenseitig aus.

~Dezentral

Am 31.05.26 um 22:59 schrieb Kai 'wusel' Siering via WLANtalk:
Wenn ich hingegen »User-Traffic auch anderer Knoten über Eure Anschlüsse auszuleiten« lese, klingt das für mich nach dem Wunsch, TOR als Freifunk neu zu erfinden?

Getreu der Regel »if it ain't broke, don't fix it«, kann man sich auf die Resilienz der zwingenden ›zentralen Infrastrukturen‹ fokussieren; aber ein dezentrales Freifunknetz ist AFAICS ein Widerspruch in sich.
_______________________________________________
WLANtalk mailing list
[email protected]
Abonnement abbestellen? -> 
https://lists.freifunk.net/mailman/listinfo/wlantalk-freifunk.net

Weitere Infos zu den freifunk.net Mailinglisten und zur An- und Abmeldung unter 
http://freifunk.net/mailinglisten

Antwort per Email an