On Wed, 3 Sep 2003, Kai Raven wrote: > Analog zu Deinem Vergleich w�rden alle Absender, die an das Postfach > schreiben ermittelt werden. Das umfasst auch die gesamte Menge derer, > die nur Postkarten schicken, von dem Postfachinhaber nur das wollen, was > nicht mit der eigentlichen Straftat zusammenh�ngt.
Das ist aber im Rahmen von Ermittlungen im gewissen Umfang normal, dass das Umfeld "beleuchtet" wird, und auch vollstaendig uninteressante Vorgaenge mitprotokolliert werden. Analogien hinken immer.. Die staendig steigende Zahl von Telefonabhoerungen z.B. zeigt, dass gewisses Behoerden immer den Wunsch haben, moeglichst viel zu ueberwachen. Berufsparanoia. Natuerlich sollte die Oeffentlichkeit auch drueber wachen, dass solche Behoerden nicht Krebsgeschwuere der Gesellschaft werden. Etwas mehr als 1000 Seiten ueber einen 24jaehrigen, wie eine Stasiakte von 1989, sind doch ein wenig zu viel.. Ich bin aber nicht ueberzeugt, ob der vorliegende Fall zu solchen Befuerchtungen einlaedt. Das Ganze fand nicht im Dunkeln statt, sondern in einem juristischen Umfeld, welches mehr oder minder korrekt und oeffentlich zu nennen ist. Dass eine ermittelnde Behoerde nicht ihre Ermittlungen behindern will, in dem sie herausposaunt, was konkret sie sucht, ist auch normal. Wenn jetzt wieder jemand uebers Ziel hinausschiesst und im Rahmen der gerichtlichen Ueberpruefungen feststellt, dass ein Anonymisierer eine staendig verfuegbare Abhoermoeglichkeit braucht, die jederzeit ohne Kontrolle genutzt werden kann, ist das was anderes. > ...aber was au�er JAP existiert denn wirklich an effektiven und > nutzbaren Anondiensten, bezogen auf den Webkonsum? Nichts. Man kann nicht alles haben .. ein bisschen Technologiefeindlichkeit schadet nie. Im Laden kaufen und ohne Punkte zu sammeln.. Foerdert ausserdem die direkte menschliche Kommunikation und macht das Leben bunter. Gesuender ist's auch. Gruss Peter
