* Thomas Hochstein: > ... mag durchaus daf�r sprechen k�nnen, da� der Autor ein > Interesse daran hat, dass diese Seiten aufgerufen werden, > oder dazu aufruft, sie sich anzusehen. Jedenfalls halte ich > das nicht f�r zu weit hergeholt.
* Bettina Winsemann: > Mit der gleichen Logik k�nnte man sagen, dass die Infos �ber > zensierte / indexierte Medien, die man k�uflich erwerben kann, > auch daf�r sprechen k�nnten, dass die BPfJM ein Interesse daran > hat, dass die Sachen sich rumsprechen. Das ist aber deutlich st�rker an den Haaren herbeigezogen als der von Thomas beschriebene Gedankengang. Die Bekanntmachung einer Indizierung ist f�r ihre Wirksamkeit unumg�nglich, zus�tzlich ist noch eine gewisse Transparenz w�nschenswert. Dies kann nat�rlich nur funktionieren, wenn die Indizierung tats�chlich dazu f�hrt, da� das indizierte Werk nur noch schwer erh�ltlich ist, was zugebenerma�en bei Webseiten derzeit eher die Ausnahme sein d�rfte. Da die BPfJM nicht im Zusammenhang mit der Ver�ffentlichung ihren Index kritisiert und ihre Leitung als gescheiterte Politikkarrieren darstellt, gibt es aber trotzdem einen gewissen Unterschied. Ich will damit nicht sagen, da� jede Kritik am Index verboten w�re (ganz im Gegenteil, wir k�nnen davon ausgehen, da� diese Kritik sogar erw�nscht ist, weil weder der Gesetzgeber noch die BPfJM eine Geheimhaltung einzelner Indizierungen verlangt), sondern da� eine Kritik am Index an sich klar als solche zu erkennen sein sollte. Eine solche Kritik d�rfte im �brigen nur dann einzelne indizierte Werke auff�hren m�ssen, falls diese bereits aufgrund ihres *Inhalts* zu Unrecht indiziert wurden, ansonsten m��ten die Argumentation auf grunds�tzlichere Erw�gungen beruhen (meinetwegen auch auf eine postulierte Rezipientenfreiheit). -- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
