Hallo allerseits,

Andre J. Aberer schrieb am 03.09.2009 22:15 Uhr:
falls jemand die bescheidene Meinung eines einfachen (Power-) Users 
interessiert: […] mich würde es nicht stören, wenn es immer eine radikal neue 
state-of-the-art-Version von NEO gäbe - man muss ja nicht immer dem 
irrationalen Gefühl folgen, dass man unbedingt das Neuste bräuchte.

Das hast Du sehr schön gesagt! Bei einer Software ist es oft sinnvoll, die aktuelle Programmversion zu benutzen (schon wegen der Fehlerbehebungen), aber eine Tastaturbelegung ist doch etwas sehr viel grundsätzlicheres.

Deshalb fände ich persönlich es falsch, Neo erstarren zu lassen (wobei man 
natürlich schon meinen möchte, dass irgendwann mal ein Optimum erreicht ist und 
man danach nur noch im Kreis umher optimieren kann).

Also ich persönlich finde, dass wir diesem Punkte wohl doch schon recht nahe sind (/kopfeinzieh/, bevor mir die Neo-3-Fraktion ihre Einfingerkollisionen und Schmerzfaktoren um die Ohren haut ;-))

Matthias Wächter schrieb am 04.09.2009 10:26 Uhr:
Nicht notwendiger Weise, wenn „die Gemeinde“ mit diesen beiden Herzen unter einer Brust klar kommt. Zur Vermeidung einer (weiteren) ausschweifenden Debatte wäre das natürlich eine Möglichkeit, wenn auch eine mit Schmerzen verbundene, daher sollte sie mit Bedacht genützt werden.
Das sehe ich genauso, eine vollständige Abtrennung ist zwar durchaus denkbar, aber ob sie wirklich sinnvoll ist, scheint mir zweifelhaft zu sein. Dafür gibt es wohl doch zu viele Gemeinsamkeiten und Schnittmengen.

Die größten Irritationen gehen aber wohl von der von Manchen hier gefühlte Rivalität zum bestehenden Neo 2 aus, wonach nich sein kann, was nich sein darf, nämlich die Feststellung, dass Neo 2 alles Andere als perfekt ist und (besser) früher als später einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen werden muss.

Gegen eine derartigen Neustart – den Neo 3 ja darstellen soll – habe ich nichts einzuwenden, begrüße ihn sogar. Aber ich wehre mich zugleich dagegen, dass Neo 2 eine möglichst schnell zu überwindende Altlast darstellt. Dafür ist dieses Layout einfach viel zu viel und ausführlichst durchdacht, aus- und durchdiskutiert worden – zudem ist es Qwertz eindeutig überlegen und hat mit den äußerst nützlichen Ebenen 3-6 ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen anderen derzeitig existierenden Tastaturlayouts. Und es hat bereits jetzt die Feuertaufe Praxiseinsatz bestanden – Neo 3 kann einen vergleichbaren Status naturgemäß erst in einigen Jahren erreichen.

Sollte man sich auf ein gemeinsames Vorgehen „unter einem Dach“ einigen können, würde das gleichzeitig der Glaubwürdigkeit von Neo 2 dienen und den Kontinuitätsaspekt der konsequenten Weiterentwicklung unterstreichen.
Ja, dass sehe ich genauso! Der primäre Feind von Neo 2/3 sollte sollte Neo 3/2 heißen, sondern Qwertz!


Viele Grüße,
Dennis-ſ


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