Am Freitag, 18. September 2009 05:39:50 schrieb Dennis Heidsiek: > (¿nicht-?)anonymen Wahlgang mit > Wasserstandsmeldungen und der Möglichkeit, seine Stimme ändern zu > können
Das ist exakt das, was ich zu vermeiden suche. Die eigene Wahl sollte eben nicht davon abhängen, wer schon gewählt hat und wie die bisherige Stimmenverteilung ist¹ > Angaben von Präferenzlisten Auch das ist problematisch. Entweder empfinden einige mehr Belegungen als andere gut, wodurch die Stimmen nicht mehr gleichwertig sind; oder die Stimme (100%) muss aufgeteilt werden und wir landen bei deinem Judäa-Beispiel. > ich halte die inhaltliche Diskussion einfach für den besseren Weg Verständlich. Sie sind besser! Gute Lösungen und Argumente entstehen erst in Diskussionen und niemals in Abstimmungen. Das Ziel polischen Wahlkampfes ist es, das Verhalten bei der Abstimmung zu beeinflussen, nicht aber die besseren Argumente zu bringen. Griffigere Parolen, besser geschminkte Gesichter und professioneller bearbeitete Photos sind laut Studien wesentlicher als Inhalte. > Ich hatte aber durchaus (sogar mehrfach!) den Eindruck, dass > Kompromisskandidaten in Reichweite waren. Wenn tatsächlich so viele überzeugt sind, eine argumentative Einigung erzielen zu können, werde ich mich nicht dagegen stellen. Ich hoffe nur, dass nicht primär die Angst, der persönliche Wunschkandidat könne in einer Wahl keine Mehrheit finden, bei vielen die Ursache war, auf weitere Diskussionen zu drängen. Aber ich will nichts unterstellen und freue mich darauf, positiv überrascht zu werden. Gruß, Pascal ¹ Man erinnere sich an die Diskussion nach der Wahl am 30. August. -- GPG-Schlüssel-ID: 0xC237D6DE Fingerabdruck: 14ED FAFD 0273 F505 8FD0 F7B8 E8A0 03EB C237 D6DE
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