Hallo Leute,
Florian Effenberger schrieb:
Hallo,
für die Systems haben wir noch ein bisschen Freifläche an den Ständen,
die wir gerne mit Postern füllen würden.
Hat jemand Zeit und Lust, noch schnell etwas bis ca. Mitte kommender
Woche aufzusetzen bzw. zu entwerfen? Ansonsten kann ich nur das normale
Banner aufhängen, was natürlich schade wäre... ich würde mich also über
jede Hilfe freuen - und die anderen Messen, die dieses Jahr noch sind,
würden davon auch profitieren!
Thomas (Schöneberg): Hast du noch Zeit dafür? Die Idee mit den
USB-Postern müssen wir für die Systems leider verwerfen, da die Sticks
wohl erst gegen Jahresende wieder lieferbar sind. ;-/
Ich habe jetzt einen Plakatentwurf gemacht. Dieser kann hier abgerufen
werden (PDF, 8,14 MB):
http://www.iactive.de/ooo/OOo-Plakat_2.pdf
Die Datei ist deshalb so mächtig, da der Entwurf bereits im Format DIN
A1 angelegt wurde (zzgl. 10 mm beschnittzugabe an allen Seiten) und
vorbereitet für die Druckvorstufe ist.
Farblich bleibt das Layout im klassischen Blaubereich (Hausfarbe). Das
erhöht den Wiedererkennungwert und verhält sich im
Gesamterscheinungsbild des Projektes sehr homogen. Durch den weißen
Rahmen hebt sich der OOo-Schriftzug deutlich vom weiteren Plakatumfeld
ab und tritt dadurch dominant hervor.
Zum Plakat:
Ausgangslage war Stefan Weigels Anregung, sich auf die internationale
OOo-Kampagne "WHY" zu stützen.
Diese Anregung habe ich aufgegriffen und hatte natürlich unmittelbar mit
den gleichen Problemen zu kämpfen, die Stefan bereits im Wiki beschreibt
(http://wiki.services.openoffice.org/wiki/DE:Uebersetzung_Why).
Insbesondere der Slogan lässt sich nun einmal nicht 1:1 ins deutsche
übersetzen, so dass ich mir überlegt habe, eine adäquate deutsche
Entsprechung zu formulieren, die den Geist der englischen
Originalaussage übernimmt, sich aber einige übersetzerische Abweichungen
erlaubt:
Die Grundaussage "Why OpenOffice.org" habe ich dabei schlicht wörtlich
übersetzt,allerdings ergänzt um das Fragezeichen: "Warum OpenOffice.org?"
Es gab für mich keinen Grund, diese Frage nicht als Ausgangspunkt zu nehmen.
Jetzt begannen die Schwierigkeiten:
1. "Great Software"
Für das recht weitreichende adjektiv "great" gibt es im deutschen leider
keinen genauso breit gefassten Begriff, weswegen hier herauskam:
"Eindrucksvolle Software"
"Großartig" erschien mir zu selbstbeweihräuchernd und protzig (auch wenn
es stimmen mag) und alle anderen direkten Übersetzungen passten nicht in
diesen seriösen Kontext (siehe hierzu auch das o.a. Wiki)
"Eindrucksvoll" ist dabei ein vielschichtiges Wort und spiegelt für mich
am ehesten den hier im Englischen ausgedrückten Kontext wieder. OOo ist
auf verschiedene Weise eindrucksvoll: Funktionsumfang, langjährige
Entwicklung, weltweit kooperierende Community, über 80 Sprachen, um nur
einige Aspekte zu nennen.
2. "Easy to Use"
"Einfach zu benutzen" oder "Einfach zu handhaben" erschien mir hier
nicht stark genug, darum habe ich hier das Konstrukt "einfach benutzbar"
gewählt. Diese Wortkombination erlaubt - je nach Betonung - ein
unterschiedliches Verständnis des Ausgesagten; einerseits im Sinne von
"leicht anzuwenden" bzw "leicht zu nutzen" (*einfach* benutzbar) und
andererseits ein starkes "verwendbar eben" (einfach *benutzbar*).
3. "and it's free"
Das deutsche Wort frei beschreibt ja nur einen Teil dessen, was das
engliche "free" ausdrückt. Daher habe ich daraus "offen und frei"
gemacht, was im Sinne unserer Aussage der - in meinen Augen - beste
Kompromiss ist.
4. Die Versionsnummer
Auf diese habe ich bewusst komplett verzichtet, da diese für Umsteiger
von anderen Office-Applikationen (unsere Zielgruppe) eher weniger von
Belang ist. Die Grundaussage des Plakates gilt ja mit ziemlicher
Sicherheit auch noch zum Erscheinen der Version 3.
5. Die Aussagen
Es handelt sich bei dem vorliegenden Medium um ein Plakat. Dieses muss
vom Betrachter möglichst schnell erfasst werden können. Aus diesem Grund
habe ich den Inhalt auf zwei stichpunktartige Aufzählungen begrenzt, die
das Wesentliche an OOo deutlich machen sollen - all jene, die noch mehr
wissen wollen, werden sich dann vermutlich an das Standpersonal wenden -
was wiederum neue Kontakte generiert - oder sich über das Internet bzw.
andere Werbeartikel vor Ort (Broschüre) schlau machen.
Das Plakat - eigentlich fast jedes Plakat - soll Aufmerksamkeit auf sich
ziehen und den Wunsch erzeugen, mehr wissen zu wollen und damit eine
Ansprache von Interessenten an den Absender (hier: Standpersonal) zu
initiieren; eine zu große Textmenge wirkt da eher abschreckend. Das
Plakat soll nicht umfassend informieren - dafür müssen andere Kanäle
herhalten: persönliche Gespräche, Broschüren, Internet. Die ersten
beiden Kontaktmöglichkeiten sollten vor Ort machbar sein, die dritte
wird dadurch ermöglicht, dass die wesentlichen Web- und Mailadressen am
Schluss aufgeführt sind.
So, dass sind meine Anmerkungen zu diesem "Schnellschuss". Anregungen,
Kritik und Korrekturen sind natürlich erwünscht. Ich hoffe aber, dass
das ein odere andere gute Haar an dem Entwurf gelassen wird. Leider war
ja nicht viel Zeit, um eine ausgeklügeltere Konzeption zu entwickeln.
Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Diskussion.
Schöne Grüße
Thomas
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