Hallo Jörg, Hallo Thomas, Am Mon, 8 Oct 2007 02:02:13 +0200 schrieb Jörg Schmidt: > Hallo Thomas, > > Thomas Schoeneberg schrieb: >> werden (PDF, 8,14 MB): >> http://www.iactive.de/ooo/OOo-Plakat_2.pdf >> >> [...] >> Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Diskussion. >> 3. "and it's free" > > sehr gut dargestellt in [3]: > > "... Der Begriff Freie Software hat ein Zweideutigkeitsproblem: Eine > unbeabsichtigte Bedeutung, nämlich Software, die kostenlos ist, passt > genau so gut wie die beabsichtigte Bedeutung, nämlich Software, die dem > Benutzer gewisse Freiheiten gewährt. ..." > >> Daher habe ich daraus "offen und frei" >> gemacht, was im Sinne unserer Aussage der - in meinen Augen - beste >> Kompromiss ist. > > In meinen Augen nicht unbedingt und auch nicht im Sinne des Begriffes > OpenSource (den OOo eindrucksvoll durch Wahl der LGPL-Lizenz und *nicht* > der GPL bekräftigt)
??? Die GPL ist ebenso frei wie die LGPL und auch für GPL Programme gelten die von Dir zitierten Grundsätze mit dem Geld verdienen. Du darfst auch GPL Software in Kommerzielle Software einbauen, Du musst nur im Gegensatz zur LGPL, dann die Software oder die Teile die betroffen sind auch unter GPL stellen, was die LGPL nicht fordert. Aber ich lasse mich von Free Software Guru Jörg gerne korrigieren. > und auch nicht in Augen der FSF die diese Begriffe > 'prägt'. Es gibt hierzu völlig unmißverständliche Aussagen, die > zweierlei klarstellen: > > 1. der Begriff "OpenSource" ist aus Sicht der Vertreter freier Software > nur ein 'Marketing'begriff > 2. Niemand selbst der 'Hardcore'vertreter freier Software stützt sich im > Mindesten auf kostenlos-frei, beispielsweise formuliert [1] sehr klar: [...] > oder auch in [2]: [...] Mag ja sein, nur das interessiert den Otto Normal Windows DAU der das erste Mal an unseren Stand kommt so überhaupt mal gar nicht, das geht dem was weiß ich vorbei und wer sich mit Freier Software beshäftigt, der findet in dem "offen, für das ich sogar quelltextoffen fast noch besser finde, und frei schon Deine Zitate wieder). Und für die, die dem Chef nix kostenloses auf den Tisch legen wollen gibt es die Box gegen eine Spende, dann hast Du wenigstens fünf Euro ausgegeben, hast einen Datenträg und ein Handbuch und gut ist. Damit ist auch die Hürde genommen. Erst wenn Du diese Einstiegshürden genommen hast kannst Du anfangen den Leuten den dem eigentlichen Sinn von Freier Software näher zu bringen und nicht gleich auf einem *Werbe*Plakat mit dem Holzhammer gleich dazuschreiben, dass wir gerne so viel Geld wie möglich für OOo hätten. Aber Du darfst gerne, ja sehr gerne zur Systems kommen und Dich den ganzen Tag hinstellen und jeden Interessenten erstmal mit den von Dir vorgebrachten Definitionen und Argumenten von Freier Software überzeugen. Alle anderen werden sich dezent im Hintergrund halten und nur die Fragen derer beantworten, die den Eignungstest von Dir bestanden haben. > Nichts ist in dieser Definition zu 'kostenlos' gesagt, denn dieser Punkt > ist schlicht uninteressant. Ist er nicht! Nahezu jeder sucht Doch ne Möglichkeit zu sparen und da ist eine Software die kostenlos ist doch zunächst für eine *Privat*person mal ne gute Investition. Und auch wenn MSO 2007 nicht kostenlos ist, so macht MS doch erstaunlich wenig gegen die Weitergabe außerhalb von Firmen und damit ist MSO de facto auch "kostenlos" und hat es so geschafft, das nahezu jeder bei Dokumenten an die mit der Endung .doc bzw. bald .docx denkt. @Thomas: Zum eigentlichen PDF: Keine Ahnung wieso aber warum schreibst Du Kalkulationstabellen statt dem mir gebräuchlicheren Tabellenkalkulation? Auch bin ich kein Marketinggenie, aber für mich klingt "In mehr als 80 Sprachen verfügbar" ein klein wenig besser als das Verfügbarkeit in mehr als 80 Sprachen. Gruß Eric -- ## de.OpenOffice.org - Office für MacOS X, Linux, Solaris & Windows ## Openoffice.org - ich steck mit drin! --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
