Hallo Thomas, Thomas Schoeneberg schrieb: > werden (PDF, 8,14 MB): > http://www.iactive.de/ooo/OOo-Plakat_2.pdf > > [...] > Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Diskussion.
dann wäre es nett wenn Du den Entwurf (zusätzlich) in einer Größe zur Verfügung stellen würdest die Modembesitzer nicht von dieser Diskussion ausschließt. Sorry, nur an 8,14 MB lade ich etwa 75 Minuten, etwas viel Aufwand für eine Diskussion wo damit zu rechnen ist das der Entwurf sich im Laufe der Diskussion noch mehrfach ändern kann. > 3. "and it's free" sehr gut dargestellt in [3]: "... Der Begriff Freie Software hat ein Zweideutigkeitsproblem: Eine unbeabsichtigte Bedeutung, nämlich Software, die kostenlos ist, passt genau so gut wie die beabsichtigte Bedeutung, nämlich Software, die dem Benutzer gewisse Freiheiten gewährt. ..." > Daher habe ich daraus "offen und frei" > gemacht, was im Sinne unserer Aussage der - in meinen Augen - beste > Kompromiss ist. In meinen Augen nicht unbedingt und auch nicht im Sinne des Begriffes OpenSource (den OOo eindrucksvoll durch Wahl der LGPL-Lizenz und *nicht* der GPL bekräftigt) und auch nicht in Augen der FSF die diese Begriffe 'prägt'. Es gibt hierzu völlig unmißverständliche Aussagen, die zweierlei klarstellen: 1. der Begriff "OpenSource" ist aus Sicht der Vertreter freier Software nur ein 'Marketing'begriff 2. Niemand selbst der 'Hardcore'vertreter freier Software stützt sich im Mindesten auf kostenlos-frei, beispielsweise formuliert [1] sehr klar: "... Da Freie Software keine Frage des Preises ist, ist ein geringer Preis nicht freier oder näher dran, frei zu sein. Deswegen, wenn Sie Kopien Freier Software vertreiben, können Sie genauso gut einen beachtlichen Preis verlangen und damit Geld verdienen. Freie Software zu vertreiben ist etwas Gutes und legitimes; wenn Sie es tun, dürfen Sie damit also auch Profit machen. ..." oder auch in [2]: " ... Freie Software« hat etwas mit Freiheit zu tun, nicht mit dem Preis. [...] Freie Software« heißt nicht »unkommerziell«. Ein freies Programm muss für den kommerziellen Gebrauch, die kommerzielle Entwicklung und für die kommerzielle Verteilung zur Verfügung stehen. Die kommerzielle Entwicklung Freier Software ist nicht mehr unüblich; solche freie kommerzielle Software ist sehr wichtig. [...] Spricht man über Freie Software, ist es ratsam, Begriffe wie »Geschenk« oder »gratis« zu vermeiden, weil diese Begriffe nahelegen, dass es um den Preis geht - und nicht um die Freiheit. ..." Im Übrigen sind die Bedingungen für FOSS (freie und OpenSource Software) völlig klar definiert: Freiheit 1: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen. Freiheit 2: Das Programm zu studieren und zu verändern. Freiheit 3: Das Programm zu verbreiten. Freiheit 4: Das Programm zu verbessern und zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen. Nichts ist in dieser Definition zu 'kostenlos' gesagt, denn dieser Punkt ist schlicht uninteressant. Gruß Jörg [1] http://www.gnu.org/philosophy/selling.de.html [2] http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.de.html [3] http://www.gnu.org/philosophy/free-software-for-freedom.de.html --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
