Hi,

Jörg Schmidt schrieb:


Es ist durchaus eine Besonderheit des OpenOffice.org-Projektes, dass
hier mehrere große Firmen Code beisteuern,

ja eben, genau /das/ ist die Besonderheit (die ich ja auch genauso
benannt hatte), denn Freiwillige in OSS-Projekten sind eher der
Normalfall

Sorry, jetzt geht mir wieder der Hut hoch: lern Zitieren!

Der Satz hiess vollständig:


Es ist durchaus eine Besonderheit des OpenOffice.org-Projektes, dass hier mehrere große Firmen Code beisteuern, gleichzeitig aber eine große Gemeinschaft von Freiwilligen sich am Entwicklungsprozss beteiligt und auch verstärkt direkt an der Programmierung mitwirkt

Indem du nur den Teil herausnimmst, der dich bestätigt, entstellst du den Sinn des Satzes und auch meine Aussage. Als Folge ist es logisch, dass wir aneinenader vorbeirreden.


Die "Freiwilligkeit" in OSS-Projekten ist keineswegs der Normalfall. Es gibt ausreichend OSS-Projekte, die nur durch Firmen umgesetzt werden, es gibt OSS Projekte, die nur durch Stiftungen umgesetzt werden. Andererseits gibt es viele OSS-Projekte, die wirklich nur auf freiwilligen Helfern basieren ... die Mischung aus beiden ist das besondere an OOo. Und ich finde es doch ziemlich daneben, in einer Aussendarstellung die Arbeit der Freiwilligen unter den Tisch zu kehren, "weil das ja üblich ist"oder "weil es nur wenige % der Codebeiträge" sind. Wir reden hier darüber, wie wir uns darstellen wollen, nicht wie die allgemeinheit OpenSource Projekte versteht.

André

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