Hallo Jörg, Am Thu, 1 May 2008 22:53:28 +0200 schrieb Jörg Schmidt: > Hallo Eric, > > Eric Hoch schrieb: >> Naja, hier könnt ihr Haarspalterei betreiben. > > Also ich habe sachlich geantwortet, lies bitte meine letzte und meine > vorletzte Antwort darauf und schreib ggf. was falsch ist, ich bin mir > keines Fehlers bewußt.
Nein, Du hast keine Fehler gemacht. Ich wollte mit dem Satz lediglich darauf hinweisen, dass ihr Euch jetzt tage- und wochenlang damit beschäftigen könnt, auszudiskutieren, wie er "richtig" formuliert ist und dann am Ende rauskommt, was öfter passiert, nämlich nix. War kein Angriff gegen Dich oder einen anderen. > Allerdings (neben der Tatsache das es hier nicht um einen reinen > Meinungsaustausch, sondern Aussagen für ein Pressekit fürs Marketing > geht) scheint mir da die FAkten nun mal so sind wie sie sind, auch aus > taktischen Gründen die Betonung kommerzieller Entwickler garnicht > falsch, denn neben der Tatsache sachrichtig zu sein, befriedet sie von > anfang an mögliche (negative) Befindlichkeiten die seitens > OSS-Neueinsteigern immer wieder gegen freiwillige Programmierer > aufkommen, da die immer etwas weniger professionell gesehen werden. > (*ich* weiß das das Quatsch ist, viele Nutzer wissen das nicht > unbedingt) Sie befriedet einen Teil der Befindlichkeiten, den anderen fangen wir dadurch ab, dass wir die Box gegen Spenden verkaufen. Denn es kostet nix, siehe auch Dein Argument zu kostenlos, taugt nix ist noch immer in Betrieben verbreitet, auch wenn diese Sichtweise mal schneller mal langsamer verschwindet. Ich war ja auch nicht dagegen, die Betonung auf komerzielle Entwickler zu legen. Ich fände es nur nicht richtig hier Sun alleine zu bennen, denn es gibt ja, siehe auch Deine Antwort, mittlerweile Red Hat, IBM und viele mehr, die komerzielle Entwickler stellen und auch die Community hat immer mehr Mitentscheidungsrechte. Die ganz grobe Richtung gibt Sun noch immer vor, aber vieles ist schon auf dem Weg zu mehr Transparenz. >> Ich denke, dass >> mittlerweile viele Open-Source-Projekte durch kommerzielle Anbieter >> getragen werden > > korrekt > >> und es nicht mehr so eindeutig ist, ob ein >> Mitarbeiter in seiner Freizeit oder Arbeitszeit entwickelt. > > verstehe ich nicht, es ist doch völlig klar zuzuordnen wer angestellt > ist und wer nicht (und ich glaube eher nicht das die Entwickler bei Sun > während der Arbeitszeit Skat spielen und die Programmentwicklung dann in > ihrer Freizeit machen ;-)) Darum geht es nicht. Es geht eher darum, ob jemand bei Firma xyz tagsüber Code zu dem Problem beiträgt und abends sich dann in einem anderen Projekt engagiert, weil er diese Hardware, diese Funktion, was weiß ich unterstützen will. >> Auch >> wird immer mehr kommerzielle Software "Open Source" oder umgekehrt >> "Open Source" wird kommerziell. > > das ganz sicher > >> Sehen wir uns doch mal MySQL an. >> Das wird jetzt auch von Sun entwickelt und von Freiwilligen. > > Aber doch OOo nicht. Lies doch bitte meine Argumentation, da geht es > nicht um Streit sondern um Sachrichtigkeit - es gibt sehr wesentliche > Beiträge von Freiwilligen, aber ebend nicht bei der Programmentwicklung, > das wissen wir alle, das ich nicht negativ, es ist nur der Fakt und > warum soll man den nicht benennen? Wenn du die User Experience als nicht zur Programmentwicklung gehörend zählst, die Qualitätssicherung auch und die Übersetzung der Hilfe und vieles mehr, dann hast Du Recht. Ich denke eher, dass Du meinst, dass wenige Freiwillige Programmcode beitragen, was dann durchaus sachrichtig ist. An der Programmentwicklung sind wir von der Community hingegen immer weiter und mehr beteiligt. > Ich kenne Feodora nicht Fedora Linux, die Basis für Red Hat Linux Enterprise. > der Code stammte von SUN, das diesen unter OpenSource-Lizenz stellte, > alle Erweiterungen seit diesem Zeitpunkt resultieren wieder maßgeblich > von Sun. Weder Du noch ich dürften auch nur 5 Entwickler benennen > können, bei denen es sich um Nichtangestellte von Sun (ggf. > SUSE;Novell,IBM,...) handelt und die /nennenwerte/ Beiträge zum Code > geleistet haben. Bis zur Festanstellung von zwei Entwicklern und der Erlaubnis offiziell am Mac Port zu arbeiten, kam fast alles signifikante von Freiwilligen und da bekomme ich die fünf zusammen :-) Sicher jetzt da Sunnies offiziell dran arbeiten dürfen geht es nochmal signifikant schneller, aber das sollte nicht die Freiwilligenarbeit bis zu dem Punkt schwächen. > Auch ist völlig klar was zuerst da war, das > kommerzielle StarOffice, aber auch das inzwischen (seit Freigabe des > Codes) StarOffice bei formaler Bewertung auf OOo aufbaut. > > > Oder was sehe ich falsch? Nein. Ich hatte wohl ein paar Dinge aus dem Thread heraus falsch verstanden und dachte ihr wollt jetzt, siehe oben, ewig Sätze und einzelne Wörter diskutieren und dann verläuft alles wieder im Sand. Gruß Eric -- ## de.OpenOffice.org - Office für MacOS X, Linux, Solaris & Windows ## Openoffice.org - ich steck mit drin! --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
