Hallo,

Johannes A. Bodwing schrieb:
> > ... Freiwilligkeit des Projektes als Besonderheit
> hervorheben/herausstellen"
> >
> > es handelt sich nicht um eine Besonderheit, eher ist OOo mehr von
> > kommerzieller Unterstützung getragen als andere Projekte. Das ein
> > OpenSource-Projekt aus einer einstmals kommerziellen
> Software entstand
> > und nach wie vor (hinsichtlich des Codes) von kommerziellen
> Entwicklern
> > gemacht wird verdeutlicht das.
> >
> ich dachte das als ein wesentliches Merkmal dieses
> Open-Source-Projektes
> und als "Unterschied" gegenüber Lotus , MS usw.
> muß aber nicht zwingend so reinkommen;

Und das stimmt so einfach nicht. Freiwilligkeit ist ein, in Summe aller
OpenSource-Projekte, sehr verbreitet und somit als ganz übliches Merkmal
und nichts Besonderes - ganz im Gegenteil ist es eine Besonderheit das
der eigentliche Kern der Programmentwicklung bei OOo von bezahlten
Programmierern gemacht wird, denn das ist nun eher nicht so verbreitet.
Auch einen Unterschied zu MS Office an dieser Stelle festmachen zu
wollen ist doch nur ein Nebenkriegsschauplatz, denn weder hat hier
irgendjemand was dagegen das MS Office von bezahlten Entwicklern gemacht
wird, noch das es Geld kostet (beides sind eher neutral zu betrachtende
Merkmale) sonden das MS Office nicht OpenSource ist.

Ich verstehe auch nicht wozu es dieser Betonung bedürfte wo man doch
ganz einfach eine Aussage zur Beteiligung von Freiwilligen treffen kann,
die deren Bedeutung betont ohne eine Besonderheit zu konstruieren die so
nunmal nicht vorliegt.

> > ein höchst unerwünschter Begriff für ein Pressekit, so er die
> > Aufmerksamkeit in die falsche Richtung lenkt
> >
> was wäre passender? denn daß man für OOo nichts bezahlt, ist für eine
> Büro-Software nicht unbedingt selbstverständlich;

Es ist auch für OOo nicht völlig selbstverständlich - worum es aber geht
ist das OOo lizenzkostenfrei ist, Thomas hat dafür auch im Flyer[1]
eine, wie ich finde, ganz prima Formulierung gefunden, indem er
schreibt:

"Keine Lizenzgebühren und somit auch kein Verwaltungsaufwand für die
Lizensierung notwendig"

> ich überlege da auch, ob es nicht sinnvoller wäre, diese
> Chronik, so wie
> du vorschlägst, besser auszuarbeiten; sie dann auch als eigene, vom
> Pressekit aus verlinkte "Seite",

Meine Meinung ist nein, denn die Chronik des Projekts gehört in ein
Pressekit, so sie Fakten enthält die in Pressebeiträgen immer wieder
genutzt werden um einleitende Sätze zu formulieren, Rückblick zu halten
oder Texte aufzulockern.

> evtl. zusammen mit einem
> "Faktenblatt"
> anzulegen

Natürlich kannst Du die auf ein extra Blatt schreiben, ich meine nur sie
sollte zum Pressekit gehören.

> könnte man das dann in der Art bringen: ODF war 2006 als
> erstes/einziges
> Office-Dokument-Format ... usw.? quasi im Sinne von: vor MS
> (ohne MS zu
> erwähnen);

Ja, aber auch hier würe ich keine solche Verrenkungen machen. Wieder
kann ich nur auf den Flyer verweisen, dortige Formulierungen zu ODF
erscheinen mir nahezu optimal, da sie genau die Dinge betonen die in
Summe wichtig sind:
*die Aussage was ODF ist und das OOo es nutzt
*die Tatsache der Rolle der OASIS
*die Beteiligung wichtiger Firmen bei der Durchsetzung des Format
*Aussagen zur politischen Unterstützung des Formats



Gruß
Jörg


[1]
http://de.openoffice.org/files/documents/66/3991/Flyer_2007_OOo_FinalDru
ck2.sla
http://de.openoffice.org/files/documents/66/3992/Flyer_2007_OOo_FinalDru
ck2.pdf


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