Jörg Schmidt schrieb: > Hallo, > > David Paenson schrieb: >> Die LO-Leute meinten dazu, Bugs können ja >> mal passieren, >> es wäre aber nicht so schlimm, denn mit einem späteren >> Release würden sie >> ja behoben. Das finde ich nach wie vor unverantwortlich. > > "unverantwortlich"? > Dann solltest Du grundsätzlich eher keine Freie Software benutzen, denn das > es für > freie Software keinerlei Haftung für Fehler gibt, steht in faktisch jeder > Lizenz. > Mag sein das vielleicht die Wortwahl einiger Entwickler nicht die Beste war, > nur > haben sie inhaltlich doch Recht.
So ganz stimmt das nicht.
Also der Haftungsausschluss steht in jeder mir bekannten Freien Lizenz.
Aber es gibt durchaus Unterschiede in der Release-Politik. Die Einen
veröffentlichen alles, was baut und evt. noch startet. Andere testen
zunächst zumindest die wichtigsten Funktionen und meist auch viel mehr.
Diese Qualitätsunterschiede hat man auch bei proprietärer Software.
Manches ist "Bananen"-Software ("Reift beim Anwender"), anderes genügt
wirklich professionellen Ansprüchen.
Bei einer Software, die hauptsächlich von Personen genutzt wird, denen
man vertiefte EDV-Kenntnisse nicht ohne Weiteres unterstellen darf,
scheint mir die Notwendigkeit einer intensiveren Qualitätskontrolle
evident zu sein (eine Meinung, die wohl keine allgemeine ist).
Hinzu kommt noch folgendes: LibreOffice bemüht sich zwar mit einer stark
gestuften Angabe dem Nutzer Klarheit über die "Reife" des jeweiligen
Releases zu geben. Allerdings hat das wohl nicht zur Folge, dass die
Distributionen nur "reifere" Releases einbauen - und einige Anwender
sind leider nicht imstande, die Distributionsversion gegen eine andere
zu tauschen.
Gruß
Michael
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