Jörg Schmidt schrieb:
> Hallo,
> 
>  RA Stehmann schrieb:
>> Das "OpenOffice.org", was bisher von den Distributionen ausgeliefert
>> wurde, war aber schon bereits ein "anderes Programm", da dort Code aus
>> dem go-oo-Repository einfloss. Die Distributionen haben also 
>> schon immer
>> OpenOffice.org durch ein "anderes Programm" ersetzt bzw. ein "anderes
>> Programm" als das Projekt-OpenOffice.org abgeboten, 
> 
> Genau, aber dieses Programm war ein Programm und hat eben nie einen Vorgänger 
> im Sinne eines reinen OOo gekannt, dasa allein ist der Punkt. ES geht hier 
> nicht um OOo vs. go-oo vs. LO, sondern nur um ein Programm vs. ein anderes 
> Programm.
> 
>> es aber dennoch
>> weiterhin OpenOffice.org genannt, was niemanden gestört hat.
> 
> Na und? ES wurde NIE dabei ein Programm ungefragt durch ein Anderes ersetzt, 
> darum geht es aber hier. 
> Mir geht es hier im Übrigen um technische Fakten und nicht um mögliche 
> Namensrechtsprobleme, die können deren Inhaber untereinander ausmachen.
> 
>> Dann wurde ein Programm, das eher den Versionen der Distributionen
>> ähnelt und mehr Gemeinsamkeiten mit diesen hat, als (mit) dem
>> OpenOffice.org, welches das OpenOffice.org-Projekt vertrieb, weil es
>> ebenfalls go-oo-Code verwendetet, "LibreOffice" genannt und die
>> Distributionen haben diesen Schritt nachvollzogen.
>>
>> Das ist doch eigentlich folgerichtig und klärt den Nutzer zutreffend
>> darüber aus, welches der "Upstream" der Distributionsversionen ist.
>>
>> Die Distributionen haben also nicht ein Programm durch ein anderes
>> ersetzt, sondern lediglich den Namen klarstellend angepasst.
> 
> Hier wird ein Programm gegen ein anderes ausgetauscht und die Frage ist wie 
> das geschieht, wird der Nutzer hierrüber informiert und/oder gefragt ist 
> alles in Ordnung, wenn nicht halte ich das Verhalten nicht für in Ordnung.
> 
>> Was stört Dich an dem Verhalten der Distributionen denn nun konkret?
> 
> Das gabe ich X-Mal wiederholt, das ein Programm durch ein anderes UNGEFRAGT 
> ersetzt wird, WENN das geschieht.
> Ist Dir überhaupt nicht klar das es bei solchen Dingen um zu verlierendes 
> Grundvertrauen von Linux geht? Es geht hier keineswegs um OOo vs. LO sondern 
> nur um den Fakt das man nicht ungefragt ein System verändern darf bzw. 
> sollte, oder wenn man es tut ist das die gleiche Arroganz die ich von MS 
> kenne, Motto: 'wir wissen schon was für den Nutzer gut ist'.
> 
> Ich beziehe mich von Anfang an nur auf ungefragt oder ohne Information, 
> jegliches Meldungsfenster welches den Nutzer fragt ob er sein Office gegen LO 
> ersetzen will oder eine Information in den Release-Notes, etc. erfüllt 
> bereits die Kriterien die ich für richtig hielte, nur ungefragt etwas 
> ersetzen und dann behaupten es ginge nur um eine Namensänderung erfüllt diese 
> Kriterien eben nicht.
> 
> 
Also, noch einmal der Versuch, Dir die "technische Fakten" zu erklären:

Bei den Distributionen wurde nicht ein Programm durch ein "anderes"
ersetzt, sondern lediglich Name, Logo etc. ausgetauscht.

Das LO, das die Distributionen ausliefern, ist eine Fortentwicklung
dessen, was sie als "OpenOffice.org" ausgeliefert haben, und hat mehr
Gemeinsamkeiten mit der Vorgängerversion (und mit LO), als mit dem
"OpenOffice.org", das das OpenOffice.org-Projekt herausgegeben hat.

Gruß
Michael

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