Olaf Hannemann schrieb: > > Ein Seezeichen ist ein sehr komplexes Gebilde, das viele unterschiedliche > Eigenschaften besitzt. Es müsste also eine einfache "sprechende" Ebene > geschaffen werden, unter der eine komplexe nicht so leicht verständliche > Ebene > liegt. Aus "BOYLAT" würde z.B. sprechend "buoy_lateral" werden. Dieser > Begriff > ist, denke ich, für einen nicht Seemann auch nicht viel verständlicher. > Ich meine, man sollte sprechende Namen bevorzugen. BOYLAT ist ja fast noch lesbar, aber FNCLNE für fence oder wall oder BUISGL für building möchte ich nicht in der OSM-Datenbank haben.
Ich kann problemlos mit dem Kajak nahe an eine Tonne heranfahren, ihre Position, Farbe, Name/Nummer und Feuer-ja/nein festhalten. Diese Daten möchte ich auch mit jedem OSM-Editor eingeben können. Eine Eingabe in einer Form wie seamark=buoy_lateral seamark:colour=green seamark:ref=Kiel3 seamark:light=yes hat man sich nach der dritten Eingabe gemerkt. Einen Zahlencode für die Farbe möchte ich nicht auswendig lernen. Man kann bislang Unbeteiligte viel besser von OSM/OSeaM überzeugen, wenn man an ihrem PC innerhalb von zwei Minuten eine fehlende Information mit Potlatch nachträgt, als wenn man erklären muss, dass zu diesem Zweck eine Installation von Java, JOSM und einiger Erweiterungen nötig ist. Die genauen Angaben der Tonne kann ein Kundiger später nachtragen (wenn das Feuer aktiv ist, darf ich mit einem unbeleuchteten Kleinfahrzeug ohnehin nicht mehr dort herumfahren). Wenn zur genauen Eingabe der Sektoren eines Leuchtfeuers eine Software nötig ist, habe ich nichts dagegen. > Wenn ich jetzt eine Seekarte, mit der Seefahrer etwas anfangen können, > rendern > möchte, nützt mir die Erkenntnis dort ist eine Tonne erst einmal nicht viel. > Eine Tonne beschreibt ihre Funktion durch ihre Farbe, ihre Form, ihr > Topzeichen, > ihrem Blinktakt, und noch vielen weiteren Elementen. Mir bringt es schon viel, wenn die Tonnen mit wenigen Basisdaten erfasst sind. Wichtig wäre für mich die Darstellung der Fahrwassergrenzen auf der Karte und im GPS. Wenn rechts und links in einem Kilometer Entfernung eine Tonne sichtbar ist, kann ich oft kaum entscheiden, ob ich die Verbindungslinie schon überquert habe. Da innerhalb und außerhalb des Fahrwassers andere Regeln gelten, ist diese Information aber wichtig. Gibt es dazu schon Ideen der OSeaM-Arbeitsgruppe? Wenn auf der Seekarte von Warnemünde die durch die Tonnen definierten Fahrwasser in einem anderen Blau als die übrige Wasserfläche dargestellt wäre, könnte man die Funktion der meisten Tonnen viel schneller erkennen, als in der aktuellen Darstellung. Viele Grüße Stephan _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

