Jan Jesse schrieb: > Hallo Stephan, >> Das Gebiet ist ja das wichtige, die Tonnen machen nur die >> Eckpunkte sichtbar. Auf dem Land tragen wir ja auch nicht die >> Verkehrszeichen mit allen Eigenschaften ein, sondern tragen >> die Beschränkungen auf der Straße ein. >> > So ganz vergleichbar mit dem Land sind wir hier aber nicht. Das >"Gebiet" ist nicht immer genau bestimmbar. Tonnen sind ja nicht >immer paarig eingezeichnet, und zwischen engen Fahrwassern hat >man auch mal freie See :-)
Die Grenze des Fahrwassers sollte doch immer ein geschlossener Polygonzug sein, auch ohne dass die Tonnen paarig liegen. Ich hatte den Vergleich aber bewusst etwas provokativ formuliert. > > Ich denke, wir sollten hier ein wenig die althergebrachte Seekarte >im Auge behalten. Da werden jja eigentlich Fahrwasser nur in >Ausnahmefällen durch einen geänderten Hintergrund gekennzeichnet. >Hervorgehoben werden i.d.R. milit. Übungsgelände oder Umweltzonen. Die althergebrachte Seekarte finde ich eher unpraktisch. Sie ist bis zu DIN A0 groß und zeigt nur die für die Yacht- bis Großschifffahrt relevante Information. Die Linie zwischen zwei Tonnen lässt sich aber leicht als Bleistiftlinie nachtragen. Die Anzeige meines Garmin etrex hat nur etwa DIN A9 (ein 64-zigstel der Fläche einer DIN A1 Papierkarte), zeigt viele interessante Details und stellt meine Position dar, aber kann unterwegs nicht so einfach ergänzt werden. Oft liegt die nächste Tonne nicht mehr im dargestellten Bereich. Da wäre eine eingezeichnete Fahrwassergrenze sehr nützlich. Von unterschiedlichen Farbgebungen darf man auf dem Garmin erst träumen, wenn es gelingt, den Bereich außerhalb der Coastline überhaupt blau zu malen. Selbst an einem hochauflösenden PC-Monitor müssten die Referenznummern aller Seezeichen lesbar sein, wenn man auf die Verbindungslinien verzichten will. Viele Grüße Stephan _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

