Hi,

Mirko Küster:
> Manchmal
> muss man selbst 300m Dorfstraße in beispielsweise 9 Teile zerhacken,
> wenn
> man alles berücksichtigen will. Da sind Unterschiedliche
> Geschwindigkeitsbegrenzungen, wechselnde Fußwege, Beleuchtung etc.
> ... 
> Nur fürchte ich das es mitlerweile zu spät ist.

Ich denke, man könnte es noch wuppen, da mit der API 0.6 alle 
Basisvoraussetzungen vorhanden sind, die wir bräuchten. Man müsste sich 
lediglich darauf einigen, dass man keine Ways mehr in die Relationen packt, 
sondern nur noch Nodes. Die Verbindung dieser Nodes wird dann über die 
Wegteile, die dazwischenliegen, automatisch vorgenommen.

Und Geschwindigkeitsbegrenzungen wären dann sogar gerichtet möglich, weil man 
die nicht mehr an den Way packt, sondern in eine Relation mit "type=maxspeed" 
mit "maxspeed=70" und mindestens den Knoten "from" und "to" und sämtliche 
Knoten, an denen Wege einmünden, als "via". Oder sowas in der Richtung.

Komplett umgesponnen könnte man sogar fast sagen, dass Ways immer attributlos 
sein könnten oder zumindest nur essentielle Attribute wie "highway=primary" 
enthalten müssten, während alles andere wie z. B. Namen eigentlich nichts an 
Ways, sondern nur an Relationen wie oben beschrieben hängen müssten. In meinen 
Augen würde ein solches Schema die Datenbank richtig aufräumen, weil pro 
Relation immer nur ein Attribut bzw. nur zusammenhängende Attribute gelten 
würden.

Eine mögliche Modellierung mal am Beispiel Brücken:

A---B-C---D

Nach diesem Schema müsste ein Way nicht auf drei Ways aufgeteilt werden, nur 
weil mittendrin (zwischen Node B und Node C) eine Brücke ist. Einfach eine 
Relation "type=bridge","level=1", die die Knoten B und C enthält, fertig.

     X
     |
A--B---C--D
     |
     Y

(A-D überquert X-Y). Hier genauso: Nur die Relation "type=bridge","level=1". 
Dass man nicht vom Weg AD auf XY abbiegen kann, ist durch einen fehlenden 
gemeinsamen Knoten ausreichend modelliert.

Eine Umstellung des bisherigen Schemas wäre gar nicht so aufwändig, wenn ich 
sehe, wie viele Robots schon herumschwirren, dürfte sich sicherlich jemand 
finden, der auch hierfür einen Robot schreibt.

Grüße
Andreas


P.S.: Um es vorwegzunehmen: Das von mir geschriebene ist kein ausgefeilter 
Plan, aber da ich diesen Gedanken schon häufiger hatte, weil Wege immer kleiner 
und kleiner werden, was ich für sehr ungünstig halte, würde ich das trotzdem 
gern als Diskussionsgrundlage mal hier in den Raum werfen. Was haltet ihr 
davon, wo würdet ihr weitere Verbesserungen sehen?



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