Am 31.10.2010 12:47, schrieb M∡rtin Koppenhoefer:
Am 31. Oktober 2010 09:34 schrieb Carsten Moeller<[email protected]>:
Doch wenn ich
Diskussionen sehe, wo Leute zwischen einem Sportflugplatz oder einem
Modellflugplatz trennen wollen, dann wird's komisch.
komisch finde ich das nicht. Wir unterscheiden ja z.B. auch zwischen
einem See und einer Badewanne.
Kann man so nicht wirklich vergleichen!
Einen See ist ein Stück der Erdoberfläche die mit Wasser bedeckt ist (abgesehen von den unterirdischen Seen). Eine Badewanne ist ein nach oben offenere Behälter der mit Wasser gefüllt ist. Beide haben im Prinzip nur
gemeinsam dass sie mit Wasser gefüllt sind um ihren Zweck zu erfüllen.
Ein Flugplatz bzw. Start/Landeplatz ist dagegen ein Stück Land das ausnahmslos dafür definiert ist dass dort regelmässig Boden-Luftübergänge von Fluggeräten stattfinden und von dort eine entsprechende damit verbundene Gefährdung ausgeht
die insbesondere alle Luftfahrzeuge (ob Modellflieger oder A380)betrifft.
Als Reisender Interessiert mich natürlich nur der Flughafen an dem mein Flug abgeht. Die wenigsten suchen sich ausserdem erst einen Flugplatz - schon gar nicht per Navi - und versuchen von dort aus einen Flug zu ihrem Ziel zu bekommen.

Und das
ist nunmal die Frage nach dem Wo-Ist-Was und wie komme ich dahin.

ja, und wenn das Was alles sein kann vom Modellflughafen bis zum
Großflughafen, weil man das in den Daten nicht erkennen kann, dann
hätte OSM versagt.
Aus der Angabe Flugplatz bzw. Start/Landeplatz kann man nun mal nicht mehr erkennen als das dort eine Luft-Boden Übergang von Fluggeräten stattfindet. Und mehr hineinzuinterpretieren wäre schlichtweg falsch! Eine Angabe des immer(?) dreistelligen Flughafenkürzels das auf jedem Verkehrs-Flugticket zu finden sein sollte
hat man eine eindeutige Zuordnung zu welchem Flughafen man muss.
wieso das denn? Mist ist es, wenn man die Schiene mit Straßentags
taggt, weil dann wirklich nicht mehr klar ist, was da eigentlich los
ist. Wenn man einen Autozug taggen will, dann mit entsprechender
Route-relation, aber sicher nicht direkt aufs Gleis.
Vielleicht sollte man hier Unterscheiden zwischen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in denen die Eisenbahn eine Strasse ersetzt bzw. wintersichere, kurze Verbindungen ermöglicht (Bsp. Sylt, Lötschbergtunnel, Furkatunnel, Vereinatunnel) und den Autoreisezugverbindungen bei denen man einfach nur die eigene Lenkzeit im Fernverkehr verkürzen
möchte (Bsp. Lörrach -> Hamburg.).
Ersteres sollte so ausgelegt sein dass es schon mit einfachen Routern funktioniert die nicht tausende von unterschiedlichen Details auswerten, - in der Regel fährt man dort einfach hin und kann nach rel. kurzer Wartezeit einfach auf den Zug fahren. Hier macht es Sinn dass in das ganz normale Strassenrouting zu integrieren. Zweiteres erfordert mehr Aufwand und wird in der Regel auch deutlich vorher gebucht. Hier macht es ehr keinen Sinn das ins normale Strassenrouting zu integrieren, man gibt als Ziel den Verladebahnhof ein und routet dann vom Entladebahnhof erneut. Für einen Reiseplaner kann man hier mehr Aufwand investieren und diese Alternative vorschlagen.

Entsprechendes gilt natürlich auch für Fähren.

Garry


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