Hallo Anton,

Am Montag, den 24.11.2008, 10:16 +0100 schrieb Anton Roeder:
> Hallo Jochen,
> 
> Jochen Skulj schrieb:
> > Ich denke, hier ist die Richtlinienseite auch noch inkonsistent, weil
> > »repository« zweimal genannt wird. Nach der letzten Diskussion, so
> > glaube ich jedenfalls, hatten wir uns darauf geeinigt, den Begriff
> > »Software-Paketquelle« zu verwenden.
> 
> Hmm, ich habe gerade im Archiv eine recht ausführliche Stellungnahme von
> Sebastian Heinlein dazu gefunden. Im Prinzip sagt er, man solle
> »Paketdepot« verwenden (mit Software- ist wohl auch ok), weil das debain
> so macht, mit für mich einleuchtenden Begründungen.
> Siehe
> https://eshu.ubuntu-eu.org/pipermail/translators-de/2006-October/000278.html
> 
> Andere Diskussionen habe ich nicht gefunden, ich will gleich noch im
> Forum suchen. Ist das Archiv der Mailingliste eigentlich vollständig?
> Ich seh' nach November 2006 nur noch Januar 2007 und November 2008.

Die letzte Diskussion dazu hatten wir bei der Überarbeitung der
Übersetzung von Intrepid und zwar Anfang September. Leider ist wohl das
Archiv nicht ganz komplett. Aber manchmal hilft es auch, bei
mail-archive.com zu stöbern. Hier kannst den Thread nachlesen:

http://www.mail-archive.com/[email protected]/msg00274.html

Damals hatten sich noch einmal die meisten (oder sogar alle, die sich
geäußert haben) für »Paketquelle« bzw. »Software-Paketquelle«
ausgesprochen. So ist das auch in unseren Standardübersetzungen
festgelegt:

https://wiki.ubuntu.com/UbuntuGermanTranslators/StandardUebersetzungen

Es ist wohl empfehlenswert, sich am ehesten an diesen Festlegungen der
Standardübersetzungen zu orientieren.

Besten Gruß, Jochen



> 
> 
> > Ich persönlich nehme in solchen Fällen immer gerne eine Wortumstellung
> > vor und benutze
> > 
> > Software-Paketquelle »main«
> > 
> > , weil ich meine, dass so auch der unbedarfte Benutzer direkt einordnen
> > kann, was hier mit main gemeint ist. Deine Variante ist aber ebenso gut.
> 
> Das sieht gut aus, finde ich, weil es vermeidet, Anführungszeichen und
> Bindestriche zu mischen. Ich finde es manchmal für den Lesefluss
> hinderlich, wenn ein Begriff aus vielen hintereinander stehenden Wörtern
> besteht, weil dann nicht gleich klar ist, wo der Begriff endet und der
> Restsatz weitergeht. Aber gerade mit den Anführungszeichen um den Namen
> herum sehe ich da hier kein Problem. Ich werde dann auch Deine
> Schreibweise verwenden. Könnte man das als Standard festhalten, um
> einheitliche Übersetzungen hinzukriegen?
> 
> > 
> > Weiterhin benutze ich in den Übersetzungen keine Tags, die nicht auch
> > schon im Original vorhanden sind. Ich denke, die Autoren des
> > Originaltextes haben gewisse Konventionen eingefügt und ich bin nie
> > sicher, ob ich diese einhalte, wenn ich eigenmächtig neue Tags zum Text
> > hinzufüge.
> 
> Stimmt, die Bedenken hatte ich auch schon. Ich schau mir nochmal den
> Styleguide des Doku-Teams an, vielleicht kann man damit flexibel und
> konsistent arbeiten. Ich hab den Eindruck, dass das englische Original
> auch nicht immer einheitlichen Regeln bei der Auszeichnung mit Tags folgt.
> 
> > So würde ich <quote>…</quote> nur verwenden, wenn es sich im weitesten
> > Sinne um ein Zitat handelt, also wenn sich der eingeschlossene Text auf
> > eine Konfigurationsdatei bezieht oder eine andere Dokumentation bezieht.
> > Das ist bei allgemeinen Aussagen zu Software-Paketquellen (etwa:
> > Installieren Sie das Programm xyz aus der Software-Paketquelle
> > »universe«) oft nicht der Fall. Daher gefällt mir deine erste Variante
> > besser.
> 
> Ich hatte hier vor allem den Gedanken, dass mit <quote> die Möglichkeit
> gegeben wäre, der XML-Engine die Formatierung zu überlassen. Das halte
> ich intuitiv für eine generell gute Idee. Das gilt natürlich nur, wenn
> die Implementation auch Dinge wie verschiedene Sprachen berücksichtigt.
> Für die Konsistenz ist die gnome-Variante mit direkt angegebenen »«
> sicherlich besser.
> 
> Puh, ganz schön viel Text für 2 cent.
> 
> Viele Grüße,
> Anton
-- 
Jochen Skulj
http://www.jochenskulj.de 
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