Hallo Moritz, Am Freitag, den 03.04.2009, 19:28 +0200 schrieb Moritz Baumann: > -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- > Hash: SHA1 > > Hallo Jochen, > > Jochen Skulj schrieb: > > Dein Vorschlag hat einen gravierenden Nachteil: wir liefern > > Übersetzungen von Upstream-Dokumentationen an die Endanwender aus, die > > nicht mit den Upstream-Übersetzern abgestimmt ist. Das ist genau das, > > was die Upstream-Übersetzer ständig an Ubuntu kritisieren. Und ich > > denke, die Kritik ist schon berechtigt, weil Fehler, die sich so in die > > Übersetzungen einschleichen, an das GNOME-Team gemeldet werden, obwohl > > sie diese Fehler gar nicht verursacht haben. > > okay, danke für dieses Argument, das Problem mit Fehlermeldungen zur > ersten Version (noch nicht abgestimmt) hatte ich nicht bedacht. > > Wobei das eigentliche Problem her ja ist, dass Ubuntu-Anwender die > Fehler nicht zunächst in Launchpad melden, von wo aus sie dann entweder > weitergeleitet werden sollten oder auch nicht. (Hier ist > Aufklärungsarbeit nötig!)
Du hast hier zwar Recht, allerdings ist das Argument, dass hier mehr Aufklärungsarbeit notwendig ist, eher ein theoretisches Argument, denke ich. Es ist schwer, jedem Benutzer die verschiedenen Strukturen von GNOME und Ubuntu zu erläutern und ebenso kompliziert ist es, den Benutzern zu erklären, dass man Fehler am GNOME Accessibility Guide erst an Ubuntu melden sollte. Du solltest einfach daran denken, dass in der Vergangenheit bei den Ubuntu-Übersetzungen einiges schief gelaufen ist und viele Upstream-Übersetzer nicht besonders begeistert von Launchpad sind. > > > Mir persönlich ist schon seit dem Intrepid-Release klar, dass es beim > > Accessibility Guide noch eine große Baustelle gibt. Darum hätte ich mich > > auch gerne gekümmert (zumal ich selbst ja auch behindert bin), aber das > > hat so leider nicht geklappt. Daher bin ich eigentlich sehr froh, dass > > Simon dort so viel Arbeit investiert hat und 90 % übersetzt hat. Ich > > hätte das so nicht hinbekommen. Daher würde ich es bevorzugen, sich im > > Vorfeld mit ihm abzustimmen, statt ihn mit quasi vollendete Tatsachen in > > Form einer bereits an die Endanwender ausgelieferten Dokumentation zu > > konfrontieren. > > Fändest du es okay, wenn wir auf der GNOME-Mailingliste für gerade diese > Pakete um Erlaubnis für das von mir skizzierte Vorgehen (siehe weiter > unten in dieser Mail) fragen? Dann kann man dort einerseits immer noch > nein sagen, andererseits ist dann eine Vorwarnung da und jeder > Beteiligte weiß Bescheid. Ich würde hier ehrlich gesagt in zwei Stufen vorgehen, dann für mich klingen die letzten Eintragungen so, als würde Simon vorhaben, die Übersetzungen noch abzuschließen. Es ist ja nicht nur so, dass wir unter Zeitdruck arbeiten, sondern auch das GNOME-Team arbeitet auf GNOME 2.26.1 hin. Welche Deadline ist denn hier für uns relevant? Ich denke, es ist die LanguagePackTranslationDeadline, also der 16. April - Oder liege ich da falsch? Also, ich würde zuerst darstellen, dass wir sehr daran interessiert sind, den Accessibility Guide mit Ubuntu 9.04 ausliefern möchte und welche konkreten Planungen es gibt, die restlichen Zeichenketten zu vervollständigen. Man kann dann anbieten, dass wir ggf. da Ürbersetzungsarbeiten übernehmen könnten. Wenn daran Interesse besteht, können wir im zweiten Schritt vorschlagen, dass wir die Übersetzung in Vertimus für uns reservieren, in Launchpad aktualisieren und dann in Vertimus einspielen. Ich würde jedoch nicht direkt davon sprechen, dass wir jetzt den Accessibility Guide in Launchpad übersetzen wollen. > > Langfristig könnten wir das ja dann so einrichten, dass wir immer kurz > vor dem Release die wichtigsten Pakete benennen, so dass sich entweder > jemand im GNOME-Team, der das entsprechende Paket sowieso auf seiner > ToDo-Liste hat, noch um die letzten Strings bemüht oder wir sozusagen > die offizielle Erlaubnis zu einer eigenen Übersetzung bekommen (wiederum > siehe unten für Details). Wie gesagt: ich halte es eigentlich für besser, zuerst möglichst alles in Vertimus bzw. GNOME-SVN (bzw. dann GNOME-git) zu übersetzen und das dann in Launchpad einzuspielen. Das habe ich bei den letzten Releases etwa bei Brasero oder gparted so gemacht und das hat gut geklappt. > > Weiterhin sehe ich auch keinen wirklichen Vorteil darin, den > > Accessibility Guide in Launchpad zu vervollständigen. Als erstes frage > > ich mich, wer von uns jetzt wirklich um den GNOME Accessibility Guide > > kümmert, der ja auch nicht ganz so einfach zu übersetzen ist. Aber wenn > > sich jemand findet, wäre es auch kein Problem, so vorzugehen: > > > > (1) Die aktuelle Upstream-Übersetzung aus Vertimus herunterladen > > (2) Die Übersetzung im Texteditor zu ergänzen > > (3) Die Übersetzung über Vertimus und Mail mit Mario und Simon > > abzustimmen > > (4) Die abgestimmte Übersetzung in Launchpad hochladen > > Ich hätte einen Alternativvorschlag, da deiner nach einer sehr > zeitintensiven Vorgehensweise aussieht, und gerade diese Zeit haben wir > ja kurz vor dem Freeze nicht mehr: > > - - Abstimmen (Mail an GNOME-Mailingliste), sodass jeder bei GNOME > Bescheid weiß (Template für uns reserviert) oder jemand dort noch fertig > übersetzt, der das Paket sowieso übersetzen wollte > - - Wenn wir übersetzen sollen: aktuelle Übersetzung aus Vertimus > auschecken und unter Umgehung der langsamen Import Queue manuell > synchronisieren (also in Launchpad angezeigte fehlende Übersetzungen in > .po-Datei suchen und evtl. rüberkopieren), dann Rest in Launchpad > übersetzen und auschecken > - - Änderungen bei GNOME zum Korrekturlesen einreichen Ich bin mir nicht so sicher, ob deine Variante tatsächlich so viel Zeit spart. Wir haben im Gegensatz zu Jaunty keine Import Queue von 40.000 Templates und meine Imports des bluetooth-managers und auch des accessibility-guides haben vielleicht 2-3 Stunden gedauert. Das würde ich eigentlich bevorzugen, statt Übersetzungen manuell zu synchronisieren. > Siehst du dabei irgendwelche Probleme? (Bis darauf, dass das GNOME-Team > der Vorgehensweise noch zustimmen muss, ich würde dann eine > entsprechende Mail-Anfrage verfassen.) Bei dieser Vorgehensweise würde > niemand »hintergangen« und da beiden Teams eine Liste mit den > betroffenen Paketen zur Verfügung steht, können Bugreports von beiden > Seiten schnell weitergeleitet werden und eventuell kann man im > GNOME-Bugtracker ja sogar einen Link zu der Liste einfügen. Bis auf den Punkt, dass das GNOME-Team zustimmen müsste, sehe ich kein Problem. Aber gerade der Punkt ist meiner Meinung nicht ganz trivial und daher würde ich hier empfehlen, möglichst diplomatisch und zurückhaltend vorzugehen. Besten Gruß, Jochen -- Jochen Skulj http://www.jochenskulj.de GPG Key-ID: 0x37B2F0B8 Finger Print: F239 5D8D 97CD F91F 9D08 AE94 AA3B 1ED5 37B2 F0B8
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