Hi Jörg,
ich kürze es mal ziemlich ab
...
Darauf bezog sich mein Vergleich überhaupt nicht, sondern lediglich auf DEine 
permanente Annahme es gäbe hier wichtige Dinge/Strukturen/Regeln/... zu 
entdecken gäbe ehe man arbeiten könne.

Stimmt, bilde ich mir alles nur ein:
OOo will die beste (freie) Office Suite machen -> ist natürlich kein Ziel und führt zu keinerlei Strukturen OOo ist ein internationales Projekt -> steht natürlich nur so auf der Website OOo hängt in den Rechten von Oracle (früher Sun) -> ist natürlich Freiheit pur OOo nimmt an Messen usw. teil -> klar, dafür gibt es keine Termine, keine Vorbereitungen etc.
OOo ist Teil einer Community -> das führt natürlich auch zu absolut nichts
usw
Jetzt verstehe ich es endlich auch: Es gibt keinerlei Regeln bei OOo, keine wichtigen Dinge, keine Strukturen.

...
Weil Du mir Dinge unterstellst die ich für moralisch verwerflich halte und die 
mir niemals in den Sinn kämen. Zu behaupten das:

"Und wenn es schief geht, habt ihr einen
Schuldigen."

halte ich jedenfalls für eine derartige UNterstellung und da der Vorschlag von 
mir kam beziehe ich sie auch auf mich.

Dann entschuldige ich mich bei dir persönlich, weil es allgemein gedacht war.

... Wer jetzt mit neuen Dingen kommt und dann vielleicht noch
Fehler macht, kriegt ein Problem - würde ich wetten.
Dann hast Du nicht die geringste Ahnung wie es hier läuft.

Und so jemanden wollt ihr zum Lead oder Co-Lead wählen?
Deshalb sage ich die ganze Zeit über, so kann es nicht funktionieren. Ich habe zu wenig Ahnung, wie es läuft.

...
Ich warte deshalb den Release der 3.3 ab, und versuche noch ein paar
Dinge klar zu bekommen (z.B. warte ich noch auf Rückmeldung bzgl.
internationales Marketing).
Und dann werde ich mich wohl entscheiden, was ich mache.
Ich würde Dir eher raten lass einfach die Finger von OOo und ähnlichen 
OpenSource-Projekten, Du verstehst es nicht und wirst es wohl nicht verstehen 
und Du machst Dir nur unnötig Stress.

Das eigentliche Problem sehe ich in der Widersprüchlichkeit von OOo und ähnlichen OpenSource-Projekten.
Etwas überspitzt dargestellt:
a) ist natürlich alles ehrenamtlich - zieh die kommerziellen Bereiche ab, und vieles bricht zusammen b) Freiheit, die so frei nicht ist, wenn man ernsthaft das Projekt umsetzen will c) sich gegen Ziele und Strukturen wehren - aber selbst das "Ziel" definieren eine beste (freie) Office-Suite zu machen, selbst Gruppen anzulegen, die unterschiedliche Bereiche bearbeiten, und der Austtausch zwischen diesen usw. Das sind natürlich keinerlei Ziele, keine Strukturen, keine Koordination oder Organisation. Und nichts davon braucht man sich mal richtig anzusehen, wenn der Kahn ins Schlingern kommt.
Das bilde ich mir alles bloß ein.
Dann trinke ich jetzt nen Kaffee und spüle diese Einbildung weg. Dann ist's ja wieder in Ordnung.

Du darfst auch ganz ohne Sorge sein, niemand wird Dir das übel nehmen und 
niemand wird Dich deshalb für dumm haltreen, nur manchmal ist die Wahrheit im 
Leben das nicht jeder mmit jederart Strukturen klar kommt.

Mir gehts da übrigens ähnlich wie Dir, denn mir gefällt/gefiel hier auch Vieles 
nicht, mein Vorteil war aber zumindest das ich mir nicht gefallende Dinge ihrer 
Natur nach verstanden hatte und davon bist Du leider weit entfernt.

s.o. - Solche Strukturen sind langfristig zum Scheitern verurteilt, wenn sie sich nicht neu anpassen oder von anderen gestützt werden. Das ist ähnlich wie Leute in Indien, die sich freuen, daß sie Tauschhandel praktizieren und nicht mit dem schnöden Mammon arbeiten. Aber wichtige Dinge funktionieren nur, weil sie durch den Tourismus Geld verdienen.


Also lass die Finger von OOo und ähnlichen Projekten und suche dir Dinge die 
Dir mehr liegen - das wäre jedenfalls meine Empfehlung.

Das wäre deine Meinung.
Da anscheinend sonst so gut wie niemand mehr Interesse hat, bleibt die wohl ziemlich gewichtig stehen.

Gruß,
Johannes




---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]

Antwort per Email an