Hallo Mathias,

Ich hatte angenommen, im ODF-Dateiformat sei schlauerweise bereits ein explizites aber optionales XML-Element vorgesehen, mit dem man die Mindest-Requirements betreffend der zur Bearbeitung erforderlichen Softwareversion festlegen kann, und daß dieses bisher wg. noch nicht vorkommender inkompatibler Änderungen noch nicht verwendet worden sei, man es aber durchaus bei durch die Version OOo 2.3.0 bearbeiteten Dokumenten hätte aktivieren können.

Was in ODF drin ist, spielt keine Rolle. Wenn die ältere Version das nicht auswertet und keine Fehlermeldung bringt, muss man genau das tun, was ich schrieb: man muss die ältere Version ändern und die Anwender müssen diese geänderte Version installieren. Dann können sie aber auch gleich die neue Version nehmen.

Ich hatte natürlich erwartet, daß sich ein SO-Designer bereits früher Gedanken über das mögliche Auftreten solche Fälle gemacht hätte und folglich in SO/OOo bereits eine solche Funktionalität implementiert sei.

Ich verstehe Dich jetzt so, daß dies wohl nicht der Fall ist (in meinen Augen stellt das leider eine Designschwäche dar) und damit gibt es, wie Du ja richtig geschrieben hast, leider keinen Ausweg.

Ich wollte dieses Thema hier aber zumindest diskutieren, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist und die 2.3.0 freigegeben wurde, um festzustellen, ob es nicht doch einen Ausweg geben könnte. Ich denke, daß ist auch in Eurem Sinne.

Man sollte aber wenigstens jetzt daraus lernen und baldmöglichst so etwas einführen, und natürlich sollte das defaultmäßig aktiviert sein, sonst nützt es wenig. Nebenbei gäbe es dem Benutzer auch ohne "nach Hause zu telefonieren" einen Anreiz upzudaten, was ja auch im Sinne des Projektes ist.

Gruß

Guido
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