Wolf-Heider Rein schrieb:
Am 03.12.2009 um 06:45 schrieb Karl Köckemann:
Anhand eines Tastaturdummys (ohne elektrische Funktionalität), bei dem
sich die Zeilen bzw. Spalten verschieben lassen (2D, nicht 3D), komme
ich nach unzähligen Erreichbarkeitsversuchen zu dem Ergebnis, dass
zueinander verschobene im Endeffekt zu weniger hinreichend bequem
erreichbaren Tastpunkten führen. Dabei wurde die Beanspruchung der
Muskeln wahrzunehmen versucht, was nach einiger Übung gut genug gelang.
Subjektivität kann dabei nicht ausgeschlossen werden, jedoch bin ich
mir jetzt viel sicherer, wo jede einzelne Taste zumindest nicht
schlecht positioniert werden kann.
Manches hat mich überrascht:
Meine Skepsis gegenüber einer hohen Daumentastenanzahl ist verflogen.
Nach den Tastversuchen halte ich 8 bis 9 Tasten für noch bedienbar.
Zugunsten höherer Mindestbequemlichkeit bei der Erreichbarkeit, dürften
7 Tasten optimal sein.
Karl
[…]
Eine entscheidende Verbesserung der Tastatur wäre eine GETEILTE
Daumentaste, damit man mit ZEHN Fingern schreiben kann, während das
übliche so genannte "10-Finger-Schreiben" doch nur ein
9-Finger-Schreiben ist. Die zweite Daumentaste könnte als eine
universelle Codetaste dienen, mit der eine Vielzahl von Sonderzeichen
kodiert werden.
Heider Rein
(passiver Mitleser von NEO seit vielen Jahren)
So, dann will ich mit dieser recht ähnlichen Idee auch mal von der
passiven zur aktiven Seite wechseln:
Der linke Daumen bekommt die Leertaste mit halber Breite und auf dem
frei werdenden Platz bekommt der rechte Daumen eine (oder vielleicht
sogar zwei) weitere Tasten. Diese könnten dann beispielswiese die
anderswo diskutierten „Quick-Tot-Tasten“ vor allem für ä, ö und ü
werden. Bei der aktuellen Vokalverteilung von Neo 2 passt das sicherlich
ganz gut und auch bei den ersten Entwürfen von Neo 3 erscheint es mir
brauchbar.
Die frei werdenden Tasten von ä, ö und ü würde ich mit Blick auf die
Ergonomie gar nicht zwanghaft mit „neuen“ Zeichen belegen wollen sondern
eher die kleinen Finger (vor allem den rechten) entlasten sodass diese
weniger Tasten drücken müssen.
Cornelis Hilscher