Am 05.12.2009 um 09:34 schrieb Pascal Hauck: > Am Donnerstag, 3. Dezember 2009 18:32:40 schrieb Wolf-Heider Rein: >> benötigt die Tastatur, mit >> der ich mich befasse, einen sehr gut greifbaren Tastpunkt für CH und >> einen weniger gut greifbaren Tastpunkt für H. Das C allein ist dabei >> ähnlich selten wie Ä Ö Ü > > Solch ein Ansatz – immer wieder kommt auch der Vorschlag Qu statt Q > unzusetzen > – übersieht die vielfach verwendeten Abkürzungen, Passwörter, Fremdwörter, … > > Darum bin ich überzeugt, dass eine solche Tastatur nicht sinnvoll ist. Hinzu > kommt, dass sie sehr stark individualisiert ist – ein Carsten oder jemand mit > einem Carsten im Freundeskreis – würde nie damit schreiben. > > Du solltest in jedem Fall nach einer Testphase berichten wie erfolgreich > dieser Ansatz letztlich ist, ich glaube aber nicht, dass es im Rahmen von Neo > eine Möglichkeit gibt, so etwas anzubieten, da die Ebene 1 verändert würde > und > somit eine völlig andere Tastatur entstünde. > > Gruß, > Pascal
Dieses Argument ist unbestritten! Für NEO eignen sich die obigen Überlegungen zum CH nicht! Dennoch bin ich ein interessierter Mitleser bei den NEO-Diskussionen. Bei Schnellschreibern liegen die Probleme anders, weil bei ihnen die Schreibbewegungen durch (jahreslanges) Training automatisch ablaufen. Bei ihnen schreiben die Finger ohne eine Kopplung mit dem Sprachzentrum. Diese Profis können beispielsweise einen Text mit hohem Tempo abschreiben - und sich gleichzeitig mit jemanden über ein anderes Thema unterhalten, so wie "normale" Menschen a) spazieren gehen und b) gleichzeitig miteinander reden können. Bei Schnellschreibern kommt es weniger auf die Logik einer Buchstabenanordnung an, sondern mehr auf die Anzahl und die Griffigkeit der erforderlichen Fingerbewegungen. CH ist ein häufig gebrauchtes Bigramm (ich, mich, dich, sich, ...lich... , ...sch... , usw.). QU und Q werden dagegen sehr selten gebraucht. Deshalb lohnt sich bei Schnellschreibern eine Kürzung bei CH eher als bei QU. Wolf-Heider Rein
