Wie es ausschaut, werde ich während der Entwicklungszeit der
Neo3-Tastenbelegung nicht oft zur Weiterentwicklung der Hardware
kommen. Da eine Hardware offenbar ab Neo4 besonders interessant wird,
möchte ich mich im Laufe der Zeit dennoch weiterhin damit befassen.

Nach längerer Pause sei nun ein in den vergangenen Tagen
erarbeiteter weiterer Entwurf für eine Neo-Hardware vorgestellt:

http://www.abload.de/img/20100305-neohardwareenopkn.png

62 der insgesamt 66 Tasten dürften mit einer guten Erreichbarkeit (von
der Grundposition aus) aufwarten. Lediglich die Tasten Win, Menu
(Daumen) sowie Ins und Esc (Zeigefinger) sind nicht ganz so bequem
erreichbar.
Die 31 Tasten mit den braunen Zahlen 1 bis 31 sind für die Belegung mit
Buchstaben und Zeichen auf allen Ebenen vorgesehen.

Für das Hauptfeld hat diese Tastatur 2 Tasten weniger als Neo2 auf
einer Standardtastatur vorsieht.

Die Zahlentasten der obersten Tastenzeile sind für die rechte und
linke Hand vertauscht eingetragen, was den Häufigkeiten der Zahlen
erheblich besser entspricht. Da das Konzept der 4. Ebene erhalten
bleiben soll, könnte auf die Zahlen der 1. Ebene zugunsten von
häufigen Zeichen verzichtet werden (es gibt z. B. französiche
Tastaturen, auf denen für die Zahlenzeile die Zeichen auf der 1. Ebene
liegen und die Zahlen darunter). 

Für jeden Daumen ist auch eine Fn-Taste vorgesehen. Diese Fn-Tasten
sollen wie tote Tasten funktionieren, damit nach derem
Drücken-und-wieder-Loslassen auch Tastenkombinationen mit Modifiern
folgen können, um Signale von z. B. Ctrl+Alt+F1 erzeugen zu können.

Die grün beschrifteten Tastenfunktionen werden mittels der Fn-Tasten
ausgelöst (auch Cut, Copy, Paste).
Die Buchstaben ßäöü werden wegen der sehr gut erreichbaren Daumen-Tasten
tatsächlich fließend tippbar sein.

Die Belegung der mit Funktionen beschrifteten Tasten ist zwar überdacht
worden, aber dennoch lediglich als Beispiel gemeint. Insbesondere die
Daumentasten müssen sich später in praktischen Tests an Prototypen
bewähren.
Kleine Finger: Enter, Space, Shift, T1, T2, und T3.
Daumen: Ctrl, M3, M4, Fn, Win, Menu, Tab, Del und Compose.
Die 2 weniger gut erreichbaren Zeigefingertasten sind belegt mit:
Ins und Esc.

In der obersten Tastenreihe sind die Tasten so angeordnet, dass der
Mittelfinger zwei Tasten greifen kann (entlastet den Zeigefinger).


Der Keyboard-Encoder SK5101 des Herstellers Sprintek wird hoffentlich
in der Lage sein, die Signale etlicher weiterer Tasten mittels Fn-Taste
zu erzeugen (z. B. PWR, SLEEP, WAKE). Er kann 6 LEDs treiben.

http://www.sprintek.com/products/SK5100.aspx


Nach einigem Ausprobieren erscheint mir die Berücksichtigung der
unterschiedlichen Fingerlängen nur bei gewölbten Tastaturen sinnvoll. Da
die Spalten in diesem Entwurf nicht zueinander verschoben sind, mögen
die Tastenoberflächen auf einer planen Ebene angesiedelt sein (von der
Daumengrundreihe abgesehen). Dennoch können an den Außenseiten Tasten
geneigt angebracht werden, wodurch die Greifwege ein wenig kürzer
gehalten werden könnten z. B. für die Zahlenreihe.


Was haltet Ihr von diesem Entwurf?

Mit schönen Grüßen
Karl



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