Am 01.08.2011 14:27, schrieb Arno Trautmann:
1) Macht es Sinn, diese neue Belegung zu benutzen?

Das kann natürlich nicht allgemein beantwortet werden. Vorausgesetzt,
man arbeitet oft genug am Rechner, dass man blind schreiben möchte
sollte man überlegen ob man folgenden Aussagen zustimmen kann:
• Ich kann QWERTZ mit über 300 Anschlägen pro Minute schreiben.
• Ungünstige Buchstabenfolgen stören mich nicht.
• Ich benötige in der Computerbenutzung keine Programmier- und
   Sonderzeichen (z.B. / \ [ ] $>  = )
> • Ich navigiere meistens mit der Maus und habe kein Problem mit dem
> ständigen Wechsel zur Tastatur.
• Ich arbeite sehr oft an fremden Rechnern auf denen ich das
   Tastaturlayout nicht umstellen kann.
Je mehr der Aussagen man mit „nein“ beantwortet, desto sinvoller ist es
Neo zu lernen.
Ich denke das versteht so verschachtelt ja keiner. Besonders das mit der navigation der Maus mit der UND-Verknüpfung mit der Wechseln der Tastatur. Ich mein ich als Informatiker weiß, dass wenn einer der Teilsätze "falsch" ist, dann ist die gesamte Aussage "falsch", also "nein" ... aber das rafft ja so keiner, besonders nicht im Radio, wo man nicht zurückspulen kann. Im Fall des Punktes drei wäre dann sogar doppelte Verneinung. Für einen schnellen Radiobeitrag ungünstig...

Das Neo-Tastaturlayout lohnt sich wenn:
- man mit QWERTZ weniger als 300 Anschläge pro Minute schreibt.
- man sich bei QWERTZ an ungünstig gelegenen Buchstaben stört.
- man viele Sonderzeichen benutzt oder IT-Programmierer ist.
- man öfters mit der Tastatur navigiert anstatt mit der Maus.
- man Probleme beim wechseln zwischen Maus und Tastatur hat.

_Das es mehr lohnender ist, je mehr Aussagen mit "ja" beantwortet werden_, ist wohl mit gesundem Menschenverstand zu verstehen und _braucht im Interview keine Erwähnung_!

Den letzten Punkt mit den fremden Rechnern lasse ich mal weg, auf vielen Windowsrechnern auf Arbeitsstellen kann man ja wohl mit dem neo2.0.exe einfach das Tastaturlayout umstellen. Ich konnte dies bisher überall, wo ich dies wollte. Sollten tatsächlich in einem Unternehmen die USB-Rechte und / oder die Ausführungsrechte zum Ausführen von Anwendungen gesperrt sein, so wird es der Angestellte schon selbst wissen. M.M.n sollten wir die Leute aber damit nicht verunsichern.

Michael

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