Am 02.08.2011 14:55, schrieb Matthias Wächter:

> 1. Die bewusste Ebene

> 2. Die unbewusste Ebene

> 3. Die geläufige Ebene
> 

> 4. Finger-Feedback

> 5. Tasten-Feedback
> 
> Man merkt durch Druck auf die falsche Taste, dass man eigentlich etwas
> anderes schreiben wollte. Funktioniert auch beim Abschreiben, wenn man
> also keinen Blick auf den Monitor riskiert.
> 
> 6. Monitor-Feedback
> 
> Man sieht, dass die gedrückte Taste und das Zeichen, das am Bildschirm
> erscheint, zusammen passen.

> 
> Soweit mein Feedback zum Thema Lernkurve. Kann jemand diese Einschätzung
> teilen?

Hallo Matthias,

Ich kann das nachvollziehen, alles soweit richtig, auch wenn ich es
vielleicht nicht in ein Ebenenmodell aufteilen würde. Die Kontrollebenen
sind eigentlich immer da um einen am Fehler machen zu hindern, je mehr
man sie aber wegen mit steigender Tastensicherheit ignorieren kann,
desto besser und fehlerfreier wird das Tippen, bei Geschwindigkeiten um
die dreihundert Anschläge habe ich so das Gefühl, die meisten Fehler
werden von den Kontrollebenen provoziert, nicht vom der mangelnden
Treffsicherheit. Denn eigentlich kann man es ja, die Fehler passieren
eher wegen Fehlschaltungen in den Kontrollinstanzen.
Ich würde eher auf eine Seite 1-3 stellen und daneben 4-6

Noch eine Beobachtung: Wenn sich Tippgeschwindigkeit und
Formuliergeschwindigkeit im Kopf annähern kommt es bei mir auch oft auch
zu Kollisionen, will heißen man tippt ein Wort oder eine Silbe die
eigentlich noch gar nicht dran ist und verheddert sich deswegen. Oder
auch umgekehrt man tippt schneller als das Hirn nachkommt mit dem
Formulieren und kommt deswegen ins Schleudern. Das hat aber auch sicher
was mit dem visuellen Feedback vom Monitor zu tun, wenn man bewußt nicht
hinschaut ist das meist schnell unter Kontrolle zu kriegen.
Ich tippe aber auch nicht superschnell, über 320 Anschläge bin ich noch
nicht hinausgekommen, ich bin halt ein alter Knochen.


Gruß,
Wolf




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