schiff ahoi, das papier ist etwas zahnlos (gemessen an der unverschämtheit, die sich die stadt erlaubt), eine praktikable verhandlungsbasis (neuverhandlungsbasis mit der stadt) ist darin zu erblicken. nicht zuletzt spiegelt das papier in gewisser weise das bei der diskussion erarbeitete wieder, und das ist: 1. abdrehen der selbstverwaltung und selbstbestimmung der wr. netzkulturen kommt überhaupt nicht in frage. 2. erhöhung des budgets ist dringend erforderlich 3. die durch allgemeine wahlen herbeigeführten netznetz - förderentscheidungen sind zu 80-90 % als richtig anerkannt. (man kann doch nicht permanent die blödheiten, die ab und zu passieren, z.b. irgendwelche nonameprojekte, als masseinheit für das ganze nehmen.) 4. die aus der letzten wahl hervorgegangene fördereentscheidung ist von fassl-vogler zu akzeptieren. (es wäre gut, wenn jene projekte, die aus fassl-voglers "wahlkorrektur" profitieren, diesen, vom hegemon zugesprochenen vorteil ablehnen würden. - fassl-vogler hätte aus ihrem eigenen budget, das sie etwas vorschnell ausgegeben hat, die möglichkeit gehabt, nach ihrem gusto korrigierend einzugreifen, aber nicht mit den budgetmitteln, die zur verteilung durch die community bereitstanden).
kritisches (IMHO): für eine zukunft von netznetz halte ich es für erforderlich, dass in diesem game auch die spielregeln eingehalten werden: bei der ersten fördervergabe z.b. stand in den spielregeln, dass die, die geld bekommen, ein netzkulturelles projekt davon finanzieren müssen und die gesamte netzkulturszene zur präsentation einladen müssen - bisher nur in wenigen einzelfällen passiert. es gab auch beschlüsse, dass die "trusties" ihre entscheidungen begründen müssen - wo kann ich das nachlesen? und - und - und - - - was bei der diskussion noch bemerkenswert war: 1. selbstheroisierung, besonders am anfang der diskussion. 2. kaum jemand ist bereit, andere zu ende sprechen zu lassen - dadurch verliert die diskussion rapide an artumentativem wert. 3. leider immer noch zu viele induktive schlüsse - was z.b. für "einrichtung a" gut ist, kann für ein anderes projekt der tod sein. wenn eine einrichtung sich aus den mitteln der user finanziert, ist das ein einrichtungs-projekt, das notwendigerweise kundenspezifisch ausgerichtet ist (z.b. lo-res). nicht jede einrichtung kann und will sich ausschliesslich kundenspezifisch orientieren. einrichtungen, die wissenschafts-oder kunstorientiert sind, lassen sich ( besonders unter dem, von allen befürworteten dogma des freien zugangs zu kultur, kunst und wissenschaft) _nicht_ ohne förderungen durchziehen. (eigentlich eine binsenweisheit) netznetz-fazit in nackten zahlen: ca. 400 wahlberechtigte, ca. 280 wählerInnen bei der letzten wahl, ca . 30 leute beim letzten diskussionstreffen, davon max 10, die konstruktiv arbeiten wollen, davon 2, die wirklich ideenreich gearbeitet haben. - das ist zu dünn und ist mehr die demonstration des desinteresses, als die sichtbarmachung der szene, besonders in einer situation, wie dieser, wo die stadt die keule schwingt und alles niederstampft, was entwickelt wurde. fickt mailath christoph - wechselstrom - kaos schrieb: > Liebe alle! > > Anbei das Paper, das das Resultat des Arbeitstreffens am 14.11. > widerspiegelt. Bitte um Kommentare/Ergänzungen. > Leider waren wir nicht der LAge, in den angedachten thematischen Gruppen > zu arbeiten, sondern haben hauptsächlich den am Montag von der MA7 > vorgelegten Fahrplan ab 2008 diskutiert. > > Sybille Straubinger hat schriftlich bestätigt, dass der NetzNetz-Akt nicht > vor Dezember im Gemeinderat behandelt wird. > > Liebe Grüsse, > > Sari+Valie > ------------------------------------------------------------------------ > > _______________________________________________ > netznetz.net mailing list > [email protected] > http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
