Zitat von heidi hu <[EMAIL PROTECTED]>: > > > > Am 18.11.2007 15:02 Uhr schrieb "Manfred Krejcik - ORANGE 94.0 das Freie > Radio in Wien" unter <[EMAIL PROTECTED]>: > > > Zitat von Alexandra Reill <[EMAIL PROTECTED]>:
... > Genau. Wobei dieser "community-zuspruch" dann doch eher qualitativ als > quantitaiv geschehen sollte. Das hamma (ich jedenfalls) in der diskussion > wirklich zu wenig gesehen. darum hab ich diesen Gedanken an 2 wichtige Punkte aufgehängt 1. Evaluierung durch regelmässige Einreichung bei der Community damit ist die Motiviation grösser alle Einrichtungen auch für die Netznetz-Community zu optimieren um damit deren Existenz nicht in Frage stellen zu müssen. 2. da die Community auch die Selektion zur Selbstverwaltung wahr nehmen soll, ist einerseits eine Zwangsbeglückung von vorn herein ausgeschlossen und anderseits von der Community selbst die Aufgabe der Qualitätssicherung sicher gestellt. > Wäre noch eine ergänzung zum outcome wert. > > Der sonst absolut alles enthalten hat. hab aus Zeitgründen noch nicht alles gelesen, aber spontan fällt mir noch ein Gedanke dazu ein. mea culpa, falls das schon mal überlegt wurde wer darf wählen u. wer wird validiert? Eine Frage die oft u. oft hier diskutiert wird u. nie wirklich gelöst wurde. Ein gelebtes Modell u. nicht perfekt ist in unserer Demokratie ist unser Parlament mit unseren 183 Abgeordneten. Ein wenig daran angelehnt sind unsere Trustees, die ja von uns gewählt werden u. dann ein Korrektiv sein sollen. Wenn man ihnen die richtigen Instrumente in die Hand gibt. Dh. was ich mir vorstellen kann ist der Prozess wie wird man Wahlberechtigt einfach neu zu definieren u. nicht einfach dadurch verwässert, in den man mobilisiert was geht. Ein Wahlverfahren könnte in 2 Schritten passieren nach dem realen Modell im Parlament. Es gibt Wahlberechtigte u. Validierte die wählen ihre "Abgeordneten" sagen wir einfach halber es sind "Trustees" dh. Trustees werden von der Community gewählt und sind dann auch die, die die Peanuts vergeben. also ein 2 stufiges Modell für einen Trustee sollte es ein paar Kriterien geben, damit eine Vergabe wirklich fair ablaufen kann. zb. ein paar Unvereinbarkeitsklauseln zb. selbst nicht einreichen aber wählen dürfen. Trustee kann man auch nur eine bestimmte Zeit werden zb. nur f. 1 Jahr. Nach einem Rotationsprinzip vorgehen, dass nicht alle auf einmal wechseln, sondern eine Hälft wechselt im 1. Wahlgang u. der andere im 2. Wahlgang. Einrichtungen sind vom netznetz-Top ausgeklammert, aber man könnte ja ganz offen darüber nachdenken, dass jede dieser Einrichtung offiziell jemand als Trustee nominiert wird u. von der Community gewählt wird. Damit ist von vorne herein klar, dass jemand Lobby für seine Einrichtung betreiben wird u. alles wird transparenter. Warum sollten dann nicht Koalitionen möglich sein, wenn es vielleicht dann zum Vorteil der entsprechenden Projekte gereichen soll. Ein Regelwerk muss nur sicher stellen, dass sich ein Debakel wie letztes Mal nicht wiederholt. Wichtig ist mir, dass wir uns den Prozess überlegen, wie wird man wahlberechtigt u. geht jemand damit verantwortungsvoll damit um. Wahlberechtig zu sein, darf kein Massenartikel sein sondern ein verantwortungsvolle Aufgabe. sprich sie/er vertritt ja die Interessen der Community u. das ist wiederum gelebte Demokratie ich fasse zusammen, ein Modell neu 2008 könnte so aussehen validierungsprozess neu u. 2 stufig fest setzen wieviele validierte VertreterInnen es geben soll im Parlament sind es 183 Wahlvorgang 1. Wahl für Basisförderung für Einrichtungen vom normalen Budget von 500 ausgenommen Regelwerk muss man dafür definieren 2. Projektförderungen wie gehabt mit dem neuen System der validierten Trustees 3. Einrichtungen im herkömlichen Sinne wobei man definieren muss, was unterscheidet sich von 1 u. 3 aber wenn die grossen Entities wegfallen haben ja andere für Künstlerinnen auch einen eigenen Bedarf das kann Hilfe bei PR sein bzw. für den eigenen Webauftritt was ich mir gut vorstellen kann, dass wir hier nach einem Modell wie eine Genossenschaft günstige Konditionen verhandeln die wir an die Community weiter geben können. Ein Modellfall der sich gut eingelebt hat ist für Hosting bei funkfeuer. Normal kostet kommerzielles Housing zwischen 70 u. 120 Euro für einen eigenen Server. Bei Funkfeuer können sich viele ein Housing leisten die dies sonst nicht könnten. Soll aber nur ein Angebot sein u. keine Verpflichtung. Wer selbst gut versorgt ist wird das nicht brauchen. Es könnte einen PR-Support geben. Vom Erstellen eines Pressetextes bis hin zu einem Abo bei APA u. MA 53-Pressedienst. dh. jede Einreichung die Fördermittel bekommt sollte mind. 1-2 Pressemeldungen(je nach Projektaufwand u. bedarf) verschicken können u. sich an jemand wenden können der dies professionell macht. Die Verwaltung u. Koordination dieses Supportes könnte die Koordination übernehmen. Sprich Kontakt zu jemand herstellen der Pressearbeit machen kann u. dass dann abrechnet mit der Koordination. Nicht aber die Koordination macht Pressearbeit. bitte nicht falsch verstehen. Wir müssen glaub ich weg kommen, dass netznetz nur ein "Übel" ist sondern hervor kehren, was hat netznetz gefördert u. was ist möglich geworden. netznetz muss Profil bekommen. Logischerweise muss auch der Webauftritt von netznetz ein anderer werden. ein wiki ist ok für manche Bereiche wo Collabaration gefragt ist. wer aber nur einreichen will u. sich nur informieren will, der wird mit einem wiki nicht abgeholt. Mir schwebt vor den Webauftritt komplett zu reformieren u. dem ein eigenes CI u. Image zu verpassen. Wobei man diesen Prozess wieder an die Community ausschreiben kann in einem Wettbewerb. Wie soll netznetz in Zukunft aussehen. Die Webseite ist ja letztlich auch eine Visitenkarte. techn. gesehen ein CMS davor u. das mit einem Wiki verheiraten. Vorallem ein Kalender, wann findet wo was statt. Da der eSel hier schon sehr gute Dienste leistet kann man mittels Web 2.0 u. RSS-Feeds gut kooperieren. Gerne kann ich dazu ein Konzept erarbeiten u. dieses mal ins Wiki stellen. Inkl. Aufwand u. Kosten. Gewisse Ausgaben > DANKE sari & vali, wenn ihr so weitermacht kann wirklich schnell & > konstruktiv & transparent was weitergehen. > > Hocherfreut ;) ja kann ich nur beipflichten sieht man das Papier nicht nur als Problem sondern als Herausforderung um netznetz 2008 selbst zu reformieren. Dann war ja der virtuelle "Fusstritt der Stadt" ja auch zu etws gut. lg.m. _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
