Manfred Krejcik - ORANGE 94.0 das Freie Radio in Wien schrieb:
> Beklagen wir nicht immer, dass die grossen Blockbuster der Filmindustrie immer
> aus Hollywood kommen müssen. Wir haben in diesem Land viele kreative Menschen
> die es gilt im Land zu halten u. damit auch eine Wertschöpfung der 
> Gesellschaft
> zu ermöglichen. Österreich hatte einmal eine intakte Filmindustrie. Was ist
> heute davon übrig geblieben? Mit dem Netzkunst- u. netzkulturbudget ist
> erstmalig etwas innovatives möglich geworden, wenn man die Ursachen für die
> Reibungsverluste intelligent lösen kann.

Die grossen Blockbuster kommen nur in gewissen kulturellen 
Einflussbereichen aus Hollywood.
Weiter im Osten schaut es anders aus, da kommen die meisten Blockbuster 
entweder aus Indien oder Südkorea, und China schickt sich auch schon an 
die Niederlage 1992 gegen Hollywood (Tod des Hong-Kong Kinos) zu 
verdauen. Bollywood/Mollywood hat den Vorteil die Sprachproblematik 
elegant zu umschiffen, weil der Binnenmarkt so gewaltig und heterogen 
ist, dass sich Exporte auch leicht ausgehen.
Und Korea ist einfach ein Wunder, an dem sich Österreich viel abschauen 
könnte. Inbesonders auch wie Südkorea im Export mit den zwei riesigen 
Nachbarn Japan und China umgeht. In der Netzkunst/-kultur denke ich 
auch, da ist Japan aber noch weit überlegen.

Die österreichische Filmindustrie konnte nur dank des gewaltigen 
deutschen Marktes überleben. Alleine in Ö ist kein einziger Film rentabel.

Analog lässt sich sagen, dass die ö Netzkunst am Markt und ungefördert 
nur in Englisch überleben kann. Eh klar.
-- 
Reini Urban
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