> nicht jede einrichtung kann und will sich ausschliesslich 
> kundenspezifisch orientieren.   einrichtungen, die wissenschafts-oder 
> kunstorientiert sind, lassen sich ( besonders unter dem, von allen 
> befürworteten dogma des freien zugangs zu kultur, kunst und 
> wissenschaft) _nicht_ ohne förderungen durchziehen. (eigentlich eine 
> binsenweisheit)
>   
das ist ein sehr wichtiges Argument, das in der aktuellen Diskussion, ob 
Einrichtungen via kommunalen Beschlüssen gefördert werden sollen bzw. 
dass gerade bei Einrichtungen der kommunale Beschluss besonders gut 
funktioniere, nahezu untergegangen ist, im Vergleich gab es dazu, von 
dem, was ich rezipieren konnte, nur von Thurner a) das Argument 
Nachhaltigkeit, die für Einrichtungen (oder, ich revidiere mich ab 
sofort, da ja von Einrichtungsförderung sowieso in keinster Weise zu 
sprechen ist, und nenne dieses Segment ab sofort 
Mini-Infrastrukturförderung) über halbjährige Aufteilung von 
Budgetvergaben und per Zwang öffentlich unter Beweis zu stellende 
Konkurrenzfähigkeit (vgl. Markt-Leadership) nicht sicherstellbar ist und 
b) den Erfahrungsbericht, dass sogar Metalab durch QDK bei einer 
Wahlrunde aufgefangen werden musste, weil Metalab nicht genug 
Kartellstimmen acquirieren konnte. Letzteres erzählt viel davon, dass -ä 
auch nur bei spezifischem inhaltlichem Profil - der in Masse gedachte 
Erwerb von genügend TeilnehmerInnen-/BesucherInnen-/Publikums- und 
Mitwirkendenstimmen zwar unter besonderer Acquise-Anstrengung zwar 
punktuell aufgebracht werden kann, in einer Kontinuität aber nicht.

Selbiges gilt natürlich umso mehr für Projekte.

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