Zitat von Peter Kuhm <[EMAIL PROTECTED]>:

> On Sun, 18 Nov 2007 15:02:11 +0100 Manfred Krejcik - ORANGE 94.0 das Freie
> Radio in Wien wrote:
> 
> > Diese sollte man gesondert einer Basisförderung mittels
> Gemeinderatsbeschluss
> > als wichtiger Bestandteil der Community sicher und aus dem Netznetz-Budget
> > damit komplett ausklammern.
> > Wer in eine solche Basisförderung kommen soll. Soll aber von der Community
> > selbst bestimmt werden u. jährlich evaluiert werden.
> > 
> > Dh. es könnte so laufen, dass beim nächsten netznetz-Treffen sich solche
> > "entities" um eine Basisförderung bewerben und dann in einem eigenen
> Wahlgang
> > dafür entsprechend sich den Zuspruch von der Community holen müssen.
> > 
> > Eine Kalkulation bei der Einreichung dieser Einrichtung sollte offenlegen
> wie
> > hoch die Mindestkosten sind um zu überlegen.
> 
> ohne jetzt auf die einzelnen Betraege nominell oder sonstwie einzugehen,
> frag ich dich, wo bei konstanter Summe denn nun genau der Unterschied liegen
> soll zwischen

lass bitte diese Kalkulation mal beiseite u. lösen wir uns von diesem Konzept
immer nur darin sich frei zu bewegen.

Es gibt in Wien Theater, möchte keine Namen nennen, die haben  nachträglich eine
Aufstockung ihrer Fördermittel bekommen, weil der Spielplan erfolgreich ist u.
für weitere Produktionen Geld gebraucht hat. Für den Erfolg des Spielplan solls
sogar Premien gegeben haben für die Verantwortlichen.

Daher meine ich, dass man mal überlegen soll wieviel Geld braucht eine Community
 um ihre Ziele zu verwirklichen u. redet mehr über Kostenwahrheit anstatt zu
Konkurrenzieren u. Kanibalisieren.

was zb. ein Metalab oder ein QDK braucht, dass ist ja leicht an verschiedenen
Parametern fest zu machen.

Es gibt Strom, es gibt Miete, es gibt andere Posten. Da wir ja ins 3. Jahr gehen
gibt es Erfahrungswerte. Wieviel das ist müssen diese selbst definieren. Wer
sonst.

Die sollen dies dann auch bekommen.
Die 1 % Klausel würde ich mich nicht daran fest machen.
Man sollte ermitteln, was ist wirklich der Bedarf u. wo kann man sich mit der
Stadt einigen.

wenn 500 zu wenig sind, dann muss man dies dem Bedarf anpassen.

 
...
> ich hab dich jedenfalls am 14.11. so verstanden, dass die Einrichtungen sich
> eigentlich um andere Foerdertoepfe bemuehen sollen. Also nicht mehr
> Netzkunst-/
> Netzkultur/Neue Medien ? 

da hast Du mich falsch verstanden

die stadt soll diesen Einrichtungen ein eigenes Budget zu erkennen u. dies auch
beschliessen wenn dies eine gewisse Summe übersteigt der nur über einen
GR-Beschluss zu verwirklichen ist.

Ein Volkstheater oder eine Burg haben auch ihr Budget.
Weder die Burg noch die Volksoper diskutiert sofern diese nicht zusammen gehören
über div. Vereinigungen über ihr eigenes Budget.

Wir müssen wegkommen, die Grossen fressen die Kleinen.
 
> (Die Forderung nach Aufstockung des Budgets wird hierlists sowieso allseits
> unterstuetzt, macht auch Sinn denn in den vergangenen Jahren ist viel Neues
> entstanden, neue Zellen und neue Synapsen und insgesamt wurde die Szene
> deutlich belebt. Leo freut sich zB regelmaessig ueber den Spiegelbericht:
> -> http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505525,00.html
> | Österreich: Netzkultur in Wien 
> | In Wien, so sagt man, sei für immer 1996, wo man noch Worte wie
> "Cyperpunk"
> | verwenden durfte. In Wien, so sagt man aber auch, ist gerade in Sachen
> | digitaler Kultur mehr los als irgendwo sonst in Europa. Das zeigt auch das
> | Paraflows-Festival für Digitale Kunst und Kulturen. Jährlich soll zwischen
> | Ars Electronica und Steirischem Herbst eine Plattform für die junge,
> lokale
> | Szene der Netzkunst und Netzkulturen geschaffen werden. [...]
> Leider ist das im Netznetz Umfeld Entstandene noch nicht adaequat
> dokumentiert.)

da gebe ich Dir recht, in Sachen Dokumentation haben wir ernsten Bedarf.

Aber auch da gibts inzwischen Ideen u. einiges an Vorleistungen. Man muss es nur
wollen u. auf Schiene bringen.
Vor allem nicht darüber jammern sondern das ernst nehmen u. alle die sich an der
Umsetzung einer Dokumentation interessiert sind an einem Tisch zu bekommen.

Denn auf Zuruf haben wir sehr bald die nächste Baustelle u. nächste Insellösung.
Wir müssen da mit den Resourcen auch entsprechend Haushalten.

dh. was kann ich mir vorstellen?

ein professioneller Webauftritt
eine eigene Onlinedokumentation u. eine eigene Onlineredaktion
sowie via Web 2.0 user-generated content.

Video, Foto u. Audioplattform runden das Angebot ab.

Warum sollen wir alles auf Youtube oder Flickr stellen.
Was netznetz related ist sollte die Webseite selbst ein Ankerpunkt sein u.
verweilen einladen. Unser Wiki ist dzt. nur fürs Collaborieren ein Werkzeug u.
mehr schon nicht.

lg.m.

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