Hallo,

 David Paenson schrieb:
> Mir ginge es in erster Linie um die 
> einheitliche
> Internetpräsenz international. 

Also ich habe natürlich garnichts gegen einheitliche Webseiten. <PUNKT>

(Wir sollten aber darauf vorbereitet sein das das sehr schwer werden wird weil 
die
Probleme im Detail stecken, beispielsweise darin das wir auf offizielle
Apache-Seiten nicht allees schreiben können was uns vielleicht lokal/national in
DE/A/CH wichtig ist und auch das internationale Seiten, wenn die konsequent
gehandhabt werden, immer nur der Weg des kleinsten Nenners sind, was praktisch 
zu
großen Beschränkungen führt, denn wenn Du ganz tolle Artikel hast die national, 
in
ganz verschiedenen Sprachen, erstellt sind müssen diese ja immer erst in alle
anderen Sprachen übersetzt werden.

Das spricht aber nicht gegen einheitliche Seiten sondern es sind nur absehbare
Probleme die man lösen muß.) 

> Meiner Meinung nach sind die 
> Unis der beste
> Hebel, um das Programm zu popularisieren.

Entschuldige wenn ich Dir hier widerspreche, nur UNIs sind lediglich _eine_
Möglichkeit und die Verbreitung von OOo wurde vor Allem gesteigert durch Messen
(und ähnliche Veranstaltungen) und, davon abgeleitet, davon das sich 
'prominente'
Anwender fanden die bereit waren OOo in breiter Front einzusetzen, 
beispielsweise
also öffentliche Anwender wie die Städte München oder Freiburg aber auch
Unternehmensanwender in der freien Wirtschaft.

Diese Situation ist ja der maßgebliche Grund dafür das sich OpenOffice dringend
lokal in DE/A/CH wieder organisieren müßte, denn die Öffentlichkeitsarbeit vor 
Ort
liegt praktisch seit >12 Monaten völlig am Boden. Auf Messen ist OOo/AOO in DE
kaum noch existent, denn eigentlich gibt es derzeitig keinerlei 
organisatorischen
Rahmen dafür und Messepräsenz gibt es nur noch durch das Engagement Einzelner 
bei
einzelnen Veranstaltungen, was aber trotz des anerkennenswerten Engagements 
dieser
Einzelnen, viel, viel zu wenig ist.

Eigentlich ist AOO (bzw. 'de-AOO') hier in der gleichen Situation, in der de-OOo
sich ca. im Jahre 2004 befand und die Ausgangspunkt dafür war sich besser zu
organisieren weil man zu der Einsicht gelangte das Öffentlichkeits- und
Messearbeit nicht allein von Einzelnen getragen werden kann, sondern durch alle
gemeinsam angepackt werden muß wenn sie dauerhaft und wirkungsvoll sein soll.


Das alles meint die tatsächliche, praktische Situation, denn natürlich sind UNIs
potentiell wichtige Ansatzpunkte zur Verbreitung, allein hat es OOo in DE nie
geschafft dort relevant etwas auf die Beine zu stellen (auch wenn es zugegeben
Überlegungen dazu gab), alle Aktivitäten an deutschen UNIs (zumiundest die die 
ich
kenne), gehen auf das Engagement Einzelner zurück und sind nicht vom OOo-Projekt
organisiert oder nennenswert unterstützt.
Das klingt nun vielleicht negativ, ist aber in Wirklichkeit nur Wiedergabe der
tatsächlichen Situation und eigentlich auch Aufruf dazu diese zu verbessern, 
denn
sinnvoll ist die Werbung für AOO an UNIs in jedem Fall.




Gruß
Jörg




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