> Wenn ich das so alles lese, kommen mir grosse Zweifel ob ich meine > Software tatsächlich verkaufen sollte oder nicht besser gleich als Freeware > anbieten soll. Es steckt zwar viel Arbeit darin und RB (4 Lizenzen - fragt > bitte nicht warum...) die RB Plugins, Grafiksoftware und sonstige Ausgaben > waren auch beträchtlich, aber ich möchte nur ungerne das Risiko eines > Verstosses gegen irgendeine Verordnung oder die Verletzung eines Gesetzes, > eingehen.
Schade. Aber weil ich schon befürchtet hatte das es in Deutschland > "zu gefährlich" ist seine Arbeit einfach so zu Verkaufen, habe ich das > Thema hier angesprochen. Wen wundert es da noch das die Menschen so viel > "Angst" vor der Selbstständigkeit und Nebenberuflichen Tätigkeiten haben ? > Aber das ist ein anderes Thema... So schlimm ist's nun auch wieder nicht. Man kann die Sache auch päpstlicher sehen als der Papst. Und trotzdem, du kannst erstmal Deine Software verkaufen OHNE eine Firma zu gründen. Wenn Du dann merkst, dass Du über alle Freibeträge drüber kommst, dann kannst Du NACHTRÄGLICH eine Firma für das laufende (und abgeschlossene) Jahr gründen. Dann siehst Du auch was du für eine Rechtsform brauchst. Was Du dir allerdings schon VORHER überlegen mußt, ist, ob Du Umsatzsteuerpflichtig werden willst. Dementsprechend mußt Du die jeweilige Mehrwertsteuer ausweisen und ans Finanzamt abführen (am Anfang jährlich). Der Vorteil ist aber, dass Du dann auch Anschaffungen, die Deine Tätigkeit betreffen, von der Steuer absetzen kannst, bzw. mit der abzuführenden Vorsteuer verrechnen kannst. Ob sich das rentiert kann man auf einem Blatt Papier ausrechnen. Also nur keine Panik... grüße andy
