hi
2. Angenommen, Du betreibst einen Web-Dienst, der das Internet nach
"Impressum"-Seiten absucht und die Adressen davon automatisch mit OSM
verortet. Das Resultat (viele hundert oder tausend Adressen)
speicherst Du in einer eigenen Datenbank, und Dein Web-Dienst bietet
eine Karte an, auf der diese POIs eingezeichnet sind.
In diesem Fall hast Du eine "Derived Database" (die POI-Datenbank)
geschaffen und darauf basierend ein "Produced Work" (die Karte). Die
Karte kann lt. ODbL unter einer beliebigen Lizenz sein, aber die
Datenbank musst Du unter ODbL freigeben. - Unter der CC-BY-SA waere
das genau andersrum gewesen, die Datenbank haettest Du fuer Dich
behalten duerfen, aber die Karte haette frei sein muessen.
Der Punkt ist mir jetzt nicht klar.
Die meisten Datenbanken sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht.
Wenn ich eine Kundendatenbank mit OSM verorten will, dann müsste ich also
alle Kundendaten freigeben.
Bernhard
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