Hi,
Am 23.09.2011 13:01, schrieb Martin Koppenhoefer:
Nicht, dass ich Multipolygon-relationen nicht auch sinnvoll finde und sie so oft es Sinn macht auch anlege und nutze, aber je größer man die anfangs grob gezeichneten Gebiete (z.B. Wälder) anlegt, um so größer ist die Chance, dass 100 Versionen später daraus unübersichtliche Monster geworden sind, die Otto-Normal-Mapper überhaupt nicht mehr anfasst (die brauchen schon einige Minuten bis sie überhaupt in den Editor geladen sind, und dieser wird dann u.U. so langsam, dass man nicht mehr vernünftig arbeiten kann).
Von welchem Editor sprichst Du denn? JOSM geht mit so etwas effizienter um, als mit closed- bzw. overlapping ways.
Und: Du trägst nicht gerade zur Verbreitung von Multipolys bei, indem Du "Monster" und "Mythen" kreirst, damit sie in dem unrecht schwachen Licht stehen bleiben, welches sie derzeit karg beleuchtet..
Auch bei der Datenverarbeitung sind diese Monster extrem ungünstig (s. Japan), weil man z.B. für die kleinste Render-Kachel immer gleich einen riesigen Bereich (zig-tausende von Nodes) betrachten muss. Wenn man dagegen von vornherein nach der Maxime im Zweifel lieber fragmentieren als zusammenfassen arbeitet, ist das für die kommende Entwicklung gesünder.
Ja, klar.. Weil "lieber fragmentieren als zusammenfassen" != "zig-tausende Nodes". Klingt nicht gerade überzeugend.
Ein Gebiet, welches sauber mittels multipolys gemappt ist, ist datenverarbeitungstechnisch einfacher zu handhaben und vor allem auf wesentlich vielfältigere Art und Weise, als das jetzt der Fall ist. Außerdem, ungleich deiner auf Unkenntnis beruhenden Behauptung, dürften multipolygon-gemappte Gebiete klar Nodes einsparen, anstatt, wie von Dir behauptet "zig-tausende" zu produzieren.
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