Michael Bischof schrieb:

>> Na, bei 5-8 Rechner im Internetcafe ist die Appliance für 2000
>> Flocken vielleicht wirklich ein wenig schwergewichtig.
>  
> Ja, das war halt auch mein Eindruck. Für den ,,Look'' ist das ein wenig 
> viel. Und meine Skepsis gegenüber Filtern bleibt.

Und für 2000 Euro solltet ihr natürlich nicht nur 10% der Features
nutzen. Aber wie gesagt, ob der Preis gerechtfertigt ist, blah, blubber,
fasel.

>> Oder es wird das Surfprivileg 
>> der Einfachheit halber gleich ganz gestrichen. Das ist dann ein
>> Schlag ins Gesicht von Schülern, die zuhause gar kein Internet haben.
> 
> Die gibt es, jedenfalls bei uns, kaum noch. Echt wahr! 

Ah, Du lehrst am Gymnasium, wo die Prekariatskinder bereits erfolgreich
ausselektiert wurden.

> Ok, weißt Du mehr darüber? Über die wesentlich günstigeren 
> Filterlösungen, meine ich? 

Ich kenne zwei Filter-Frameworks für die Integration im Squid-Proxy:
- http://www.dansguardian.org
- http://www.squidguard.org

Davon setze ich bei einem Kunden Squidguard ein, mit ca. 100 Usern. Der
Kunde blockt allerdings nicht im großen Stil, sondern wird meist dann
aktiv, wenn es darum geht, irgendwelche Phishing-Links zu blocken. Dann
klimpere ich das in die Config rein.

In diese beiden kann man eine kommerziell gepflegte Blacklist von
http://urlblacklist.com/ integrieren, die nur ein Taschengeld kostet.

So eine Blacklist könnte man übrigens auch vielleicht gegen die Logs
eines ungefilterten Proxy laufen lassen um zu sehen, wo man so steht.

Diese S-Box von gestern unterstützt außerdem noch eine Blacklist der
BPJM. Inwieweit diese frei verfügbar ist oder gekauft werden muß oder
anhand des BPJM-Journals von Hand gepflegt werden muß bzw. kann, wäre zu
klären.

> - Ich persönlich bleibe bei meiner Meinung:
> - logfiles durchsehen
> - handeln, wenn es sein muß. 
> Nichts mit filtern. Das haben wir freilich letztes Jahr umfassend und 
> allseitig diskutiert. 

Da ging es aber, wenn ich mich recht entsinne, um den Haushalt der
Eltern und nicht um die Schule. Das muß man schon getrennt sehen. Wenn
mein Sohn zum Nachbarskind geht und dort den ganzen Nachmittag lang
irgendwelche indizierten Gewaltspiele auf dem PC spielt, darf ich den
Nachbar ja auch mal fragen, ob ihm das denn bewußt ist, und ob er das
gut und richtig findet.

-martin

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