Hallo Moritz,

vielen Dank an deinem Interesse, uns bei der Übersetzung von Ubuntu zu
unterstützen, und für deine ausführliche Vorstellung.

Für die Zusammenarbeit - gerade auch für neue Übersetzer im Team -
praktizieren wir ein sogenanntes »Patenmodell«. Das bedeutet konkret,
dass ein Übersetzer, der schon länger dabei ist, dem neuen Übersetzer
als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dieser Ansprechpartner
koordiniert auch welche Übersetzungen zu bearbeiten sind, übernimmt das
Korrekturlesen und gibt dem neuen Übersetzer Feedback über
Verbesserungsmöglichkeiten.

Zu deiner Frage, wie viel Zeit man investieren sollte, kann ich nur
empfehlen, dass man sich das selbst einteilen sollte.
Übersetzungsarbeiten erlauben es eigentlich ganz gut, selbst zu
bestimmen, wie viele Arbeiten man übernehmen möchte oder kann. Wichtiger
ist eigentlich, dass man möglichst über einen längeren Zeitraum
mitarbeitet, weil dass dann auch die Einheitlichkeit der Übersetzungen
verbessert.

Als nächstes gilt es also, für dich jemanden zu finden, der die
»Patenschaft« für dich übernimmt. Da richte ich meine Frage eher an die
anderen Leser der Mailingliste: welche Übersetzungen böten sich den als
Einstieg für Moritz an? Theoretisch könnte ich hier die »Patenschaft«
übernehmen, aber da ich bislang eher wenig in Rosetta selbst übersetzt
habe, fehlt mir ein wenig der Überblick. Wer kann hier weiterhelfen?

Besten Gruß, Jochen
Am Dienstag, den 05.08.2008, 17:55 +0200 schrieb Moritz Baumann:
> Hallo an die gesamte Mailingliste.
> 
> Zuerst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich schon
> einige 
> Rosetta-Einträge verfasst habe, bevor ich auf das Anforderungsprofil 
> gestoßen bin. Ich hoffe, dass ich trotz meines Alters die
> Anforderungen 
> erfülle, um offiziell Übersetzungsaufgaben übernehmen zu dürfen; ich
> bin 
> im Moment Schüler und werde wohl ab nächstem Jahr in Karlsruhe 
> Informatik studieren.
> 
> Ubuntu benutze ich seit circa 2 Jahren und habe in dieser Zeit auch 
> einige Personen in meinem Bekanntenkreis, die mit Windows unzufrieden 
> waren, auf Ubuntu migriert. Dabei habe ich zwangsläufig immer wieder 
> verschiedene Programmalternativen ausprobiert und mich in das System 
> eingearbeitet, damit meine Bekannten sofort nach der Einrichtung 
> zufrieden mit ihrem neuen Betriebssystem waren und alle Programme und 
> Funktionen hatten, die sie jeden Tag brauchten. Die "tiefere"
> Motivation 
> dahinter ist, dass ich mich dafür einsetzen möchte, dass der 
> Durchschnittsanwender in naher Zukunft die freie Wahl zwischen
> mehreren 
> Betriebssystemen hat, was (hoffentlich) dazu führt, dass mehr 
> Weiterentwicklung stattfindet. Deswegen möchte ich hier auch dazu 
> beitragen, dass die Vorteile bezüglich Benutzerfreundlichkeit
> erhalten 
> bleiben beziehungsweise der Vorsprung von Ubuntu im Vergleich zu
> Windows 
> immer größer wird, sodass sich immer mehr Anwender dafür entscheiden. 
> Außerdem übersetze ich gerne selbst, damit sich falsche Leerzeichen,
> die 
> Texte oft schwer lesbar machen, sich nicht noch weiter verbreiten.
> 
> Dass ich die sprachlichen Anforderungen erfülle, habe ich hoffentlich
> in 
> dieser Mail schon bewiesen. Was mich noch interessieren würde und was 
> vielleicht auch schon im Anforderungsprofil stehen sollte, ist: Wie 
> genau sieht die Zusammenarbeit im Team aus und wie viel Zeit sollte
> man 
> im Durchschnitt investieren?
> 
> Grüße,
> Moritz Baumann
> 
> _______________________________________________
> Translators-de mailing list
> [email protected]
> https://eshu.ubuntu-eu.org/mailman/listinfo/translators-de
-- 
Jochen Skulj
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