Hallo Christoph,

> Und? Bildlich gesprochen stelle ich also eine Bekannte, die sich um ihre
> zwei Kinder kümmert, dass sie sich mal ein paar Stunden einliest, um mal
> eben einen Verwaltungsbrief zu schreiben. Okay, sie schafft es kaum
> Alltagsdinge zu erledigen. Aber es lohnt sich total, wenn man nämlich
> 2000 Dokumente pro Jahr erstellt. Tut sie gar nicht? Naja, egal.

Ohne jetzt auf die Ganze restliche Diskussion einzugehen: Ist die Dame 
wirklich Zielgruppe einer _Textverarbeitung_ bzw. eines ganzen 
Office-Paketes?

Ich frage, weil ich ähnliches auf vielen privaten Rechnern sehe: Fast jeder 
Windows-Nutzer meint, er müsse _unbedingt_ ein MS-Office auf seinem Rechner 
haben (selbst wenn illegal). Schaut man sich an, was die Leute damit machen, 
dann würde in den meisten Fällen das Wordpad bestens ausreichen. 

Warum tun sich die Leute dann trotzdem so eine "Riesenteil" wie MS-Office oder 
OpenOffice.org an? Oder anders herum: Wenn man ein komplexes Werkzeug 
benutzen möchte, so geht es (meiner Meinung nach) nicht, ohne ein gewisses 
theoretisches Grundwissen. Warum muss eine Office-Paket dann auf Teufel komm 
raus für jeden Anfänger sofort problemlos zu handhaben sein?

Ich installiere auf praktischen allen Rechnern, die ich neu aufziehe auch OOo 
(schon wegen der Im/Export-Fähigkeiten). Bei Anfängern kommt aber oft noch 
ein schlichteres Schreibprogramm hinzu, damit derjenige/diejenige schnell zu 
Ergebnissen kommen und sich  an die Arbeit mit "Schreibprogrammen" gewöhnen 
kann. 

Gruß,
Michael


-- 
    ____        
   / / / / /__/      Michael Höhne /
  /   / / /  /  [email protected] /
 ________________________________/

---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [email protected]
For additional commands, e-mail: [email protected]

Antwort per Email an