Hi Stefan,

ich glaube das wird eine kürzesten Mails des aktuellen Threads...

Am Samstag, den 05.12.2009, 10:39 +0100 schrieb Stefan Weigel:
[...]
> > Das sind (zusätzliche) Randbedingungen, denen wir uns stellen sollten.
> > Die Alternative ist, dass sich die Konkurrenz drum kümmert.
> 
> Es gibt noch eine Alternative: Das Lernen attraktiv machen.

[... viele richtige Sachen ...]

> Was bringt mehr? Was hat den besseren Grenznutzen [1]?
> 
> (a) Investition in die Software mit dem Ziel, dass jedermann ohne 
> viel zu lernen die von ihm benötigten Dokumente/Lösungen erstellen kann.
> 
> (b) Investition in gute, leicht verständliche Dokumentation und 
> Aufbau eines Qualifizierungskonzepts für Anwender.
> 
> Beides wird nötig sein.
> 
> Die Realität, dass ein Großteil der Anwender zuwenig Kenntnisse hat, 
> um die Software gewinnbringend einzusetzen, als gegeben und 
> unveränderlich anzunehmen, halte ich für falsch.

Absolute, mehr als überschwängliche Zustimmung! Und so absolut sollte
meine Aussage gar nicht klingen ... grmpf. Ich wollte darum werben, dass
auch diese Leute nicht per se "schlechte" Anwender sind, weil manchmal
externe Faktoren gegen sie "arbeiten" ;-)

Bestimmte, sehr spezifische, Funktionalität wird immer einen gewissen
Grad Einlernen voraussetzen - das haben wir sogar mal bei unserem
UX-Mythen dokumentiert (auf der Seite ganz unten):
http://wiki.services.openoffice.org/wiki/User_Experience/Myths_about_UX#The_user_does_not_need_to_think_with_a_good_GUI.21

Und bei der Dokumentation kann ich Dir auch nur zustimmen. Wer sich mit
UX näher beschäftigt, der wird wahrnehmen, dass sich die "User
Experience" (im sinne des "Anwendererlebnis") auch mit Dingen wie
grafischem Design und auch technischer Dokumentation befindet.

Stefan, echt gute Zusammenfassung! Gefällt mir :-)

Christoph


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