At 09:27 29.01.08 +0100, wechselstrom - christoph theiler wrote:
stefan heidenreich vermengt da medium (malerfarbe, druckerschwärze) und
medium (im sinn von medium steak: zwischen durchgebraten und blutig).
mein vorschlag für eine begriffsklärung:
medienkunst ist die kunstform, die zu ihrer ausbreitung KEIN medium
benötigt.

hhmmmm - werter Christoph, hi - wie sollte letzteres gehen?

alles, was ist, stellt sich uns als medium/form- relation dar. ein ausserhalb davon gibt es nicht.

uebrigen, gegen den beitrag von Stefan Heidenreich hab ich nichts einzuwenden. und spaetestens seit dem internethype 1994 habe ich auch publizistisch die meinung vertreten, dass der begriff ´medienkunst´ als vormals kampfbegriff in abgrenzung zu so genannten posthistorischen positionen in der kunst nichts mehr hergibt.

und wenn wir uns das ganze als bewegung ansehen, dann war kein ismus in der
modernen kunst zuvor so schnell erfolgreich wie - die medienkunst.

medienkunst ist laengst in eine heute umfassende digitale kultur diffundiert.

so wie aber heute museen immer attraktiver werden, wird es noch lange spass bei den medienkunstfestivals geben.

mein tipp: club transmediale unpredictable

das tagesprogramm!? - naja: die wiederkehr der wiederkehr - aber fuer eine
neue generation ein schauplatz fuer notwendig inszenierte strukturaufrechterhaltung im dienste des ´selbst´. also dann mal ran.

cheers,
fer
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