Moin moin,

On Sun, Dec 16, 2012 at 11:42:25AM +0100, tranquillo wrote:
> Am 16.12.2012 09:22, schrieb Andreas Kretschmer:
> > tranquillo <[email protected]> wrote:
> >
> >>> Die Logs sollten doch auf einer eigenen Partition liegen. Wenn die
> >>> vollläuft, sieht man doch, was die Ursache ist.
> >> Ich verstehe nicht.
> >> Der Server hat nur eine Partition (zumindest sehe ich die bei meiner VM
> >> das nur so).
> > Ohh okay. Man kann aber auch eine ded. Partition für /var oder /var/logs
> > machen, und diese monitoren. Dann ist halt /var voll, und nicht Deine
> > eigentliche Daten-Partition. Vereinfach die Fehlersuche...
> >
> > Nur weil / voll ist ohne weitere Untersuchung warum einen Zukauf machen
> > ist aber IMHO, ähm, gaga.
>
> Aber der Zukauf von Speicher war nötig, da die Kiste garnicht mehr
> hochfuhr und das RZ mir alternativ anbot bestimmte Dateien zu löschen,
> die ich Pfad-genau hätte angeben müssen. Aber weder war zu dem Zeitpunkt
> schon klar wo genau das Problem liegt noch was die "großen" Dateien  auf
> dem System sind. Ergo war das die sinnvollste Entscheidung. Zumal das
> sowieso schon mehrfach auf der Agenda stand.

Nunja, ich hätte an deiner Stelle wohl die Jungs vom RZ nach einmal "du -cshx 
/*/"
gefragt, und dann mir die Infos geben lassen. Einfach auf gut Glück dem
Kunden eine Speichererweiterung anzudrehen, nur weil ein paar Logfiles
gewachsen sind ist echt ein starkes Stück.

> >> Ich will das es nicht passiert das ein log welches auf Grund eines
> >> Benutzerfehlers geschrieben wird den Server platt macht. Also entweder
> >> irgendwelche harte Grenzen in php oder auf Basis des darunterliegenden
> >> debian.
> > Nun ja, Du kannst auch fork-Bomben basteln oder andere böse Dinge. Zum
> > 'spielen' nimmt man halt keine Produktionssysteme.
> Wie ganz oben schon geschrieben, es handelt sich um mein
> Dev/Spiel-System. Lokale Installationen nutzen mir überhaupt nichts, da
> mein Lappi Windows hat, das würde mindestens erhöhten und bis doppelten
> Test und Programieraufwand erzeugen. Zu dem können garnicht alle
> Applikationen lokal repliziert werden, da sie in abhängige Gebilde
> eingebettet sind. Und zu guter letzt, würde erstens Windows keine 200mb
> logfile schreiben und  zweitens der Läppi wegen einer 200mb logfile

doch, würde es (wenn du Apache2 + PHP mit demselben Problem belastest)

> nicht abstürzen (der gewonnen Erkenntnisgewinnn wäre also geringer).

Nun, das nicht, aber  wahrscheinlich echt lahm werden.. Im Endeffekt nehmen
sich da alle Systeme nichts.

> Die Idee mit der Pipe finde ich sehr genial und könnte genau das
> richtige sein, klingt aber für mich noch etwas kompliziert.

Wenn mir mal langweilig ist implementier ich das mal ;)

> Die Geschichte mit extra logpartition ist sicherlich möglich... aber...
> jetzt geht mal ganz tief in euch.. und seid mal ganz ehrlich zu euch
> selbst, wenn euch ein Betriebsystem angeboten würde, nennen wir es
> Windows BlueFlubber, Mac OS Tigerlilly oder Kim.COM OS worldwide oder
> what ever und ihr erfahrt um sicher darauf proggen zu können (nur ganz
> schnöder php/sql kram) müsst ihr eine eigene Partition anlegen weil
> sonst das logfile den Server innerhalb 1-2Minuten wegschiessen kann..
> würdet ihr auch nur eine Minute daran verschwenden dieses Betriebsystem
> zur Arbeit in Betracht zu ziehen?

Nunja, man sollte immer das große Ganze im Blick haben - und ja, alle
Logfiles gehören auf eine sperate Platte oder einen seperaten Container.
Damit meine ich z.B. auch unter Windows die Event-Logs, die auch nur in
einem Ringpuffer von per Default 2MB landen. 

> Ich weiß, ihr fühlt euch auf den Schlips getreten weil jemand euer baby
> schlecht macht, aber ich sehe es aus absolut praktischer Sicht und ohne
> Wertung oder bösen Willen. Aber so eine Lösung kann und will ich nicht
> akzeptieren. :)

Nunja, dann fordere sie einfach von deinem Technischen Dienstleister - den
RZ-Leuten.. denn die haben dir ein System vorgesetzt, was abkackt wenn du
die Logs zumüllst.. es ist weder Aufgabe von Apache noch einem
Syslog-Daemon, den freien Speicher zu überwachen.. Das ist der Job für
andere Tools, und wenn du z.B. zuhause ein Standard Debian mit der
Standard-Partitionierung installiert bekommst du von alleine eine /var
Partition, weil es einfach Sinn macht. Und wenn du da etwas anderes machen
willst endet das genauso wie wenn man ein Auto in der Mitte durchsägt:
es fährt noch, aber hat keine Chance die Ideal-Linie zu halten..


Gruß, Andre

-- 
Andre Klärner

Attachment: smime.p7s
Description: S/MIME cryptographic signature

_______________________________________________
Lug-dd maillist  -  [email protected]
https://ssl.schlittermann.de/mailman/listinfo/lug-dd

Antwort per Email an