Letzte Antwort zum Problem sowie zu mir.

Hast du solche Stilblüten in einer freigegebenen Version von OOo gefunden?

Solche nicht - schließlich stammt die Übersetzung nicht aus der Maschine. Aber eben das von mir angeführte Beispiel mit der Silbentrennung. Solcherart Dinge kommen öfters vor. Es sind weniger Stilblüten als unverständliche Formulierungen oder Handlungsanweisungen, um die es mir da geht.

Entschuldige, aber ich habe in den letzten Jahren so etwa 500 Seiten
Hilfetexte Korrektur gelesen und nahezu alle Neuerungen in der
Programmoberfläche übersetzt. Mir sind die entsprechenden Probleme
sehr wohl bekannt. Deine Kritik klingt für mich sehr danach,
dass du über allgemien Probleme bei Übersetzungen schimpfen möchtest,
die aber konkret nichts OOo zu tun haben.

Na ganz so ist es nicht. Nur gibt es sehr viele Programme, bei deren Hilfe man regelrecht in die Irre geführt wird. Das Beispiel Silbentrennung ist harmlos. Es gibt übrigens auch genügend englische Texte, die allein schon deshalb schwerer verständlich sind, weil die, die sie schreiben nicht gescheit Englisch können. Das hat zwar auch nichts vordergründig mit oO zu tun, aber es ist so.

Glaubst du wärest der Einzige, der ganz allein weiß, wie schwierig
sinnvolle Übersetzung ist?

Zwar würde ich sicher lügen, wenn ich sagte "im Gegenteil", aber ganz auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht. Mir geht es nicht darum, die letzte Weisheit zu verkünden; und wenn wir so anfangen wollten, dann dürfte niemand mehr was sagen. Aber ich will hier keine weitere Unmutsäußerung von mir geben.

Hmm .. aus deinem ganzen Text geht hervor, dass du dich noch nie
mit der Problematik befasst hast, ein recht umfangreiches Werk zu übersetzuen und aktuell zu halten ,welches permanenten Änderungen unterworfen ist.

Ja, das stimmt. Alle Werke, mit denen ich mich befasst habe, waren dann irgendwann fertig. Nun habe ich aber auch nicht den Eindruck, dass sich Open Office ständig so stark ändert, dass umfangreiche Überarbeitungen nötig sind. Aber aktuell halten ist schon ein Problem.

Hättest du ein oder zwei Runden mitgeholfen, wüsstest du, dass wir nie wörtlich übersetzen, dass es ein vielen Bereichen sogar vollkommen falsch wäre. Ich würde fast wetten, dass auch bei dir nach dem 500ten Satz eine Anglisierung der Grammatik zu bemerken wäre.

Kann ich nicht mit Sicherheit widersprechen, auch wenn ich mich für recht deutsch halte. Denn in der Tat käme es auf den Versuch an.

Wow - ich mag Leute, die ihre eigenen Ideen für sehr wichtig halten,
sich für andere aber dann doch so sehr interessieren.

Um mal bei Text zu bleiben: Ein Schriftsteller, der von seinem Buch nicht überzeugt ist, sollte sicher besser nicht schreiben. Wenn ich meine Ideen nicht für wichtig halte, brauche ich sie auch nicht zu verfolgen. Andererseits glaube ich nicht, dass ich mich da zu sehr überschätze.

Dann - mach es doch einfach. Ich habe noch nicht gesehen, dass du Hilfe angeboten hättest. (Die Probleme hatte ich schon beschrieben,
aber die können dir ja den Buckel runterruschen.)

Das hatte ich übrigens nicht gesagt; nicht Probleme, sondern manche Formulierung oder Twxtaufbau hätte mir den Buckel runterrutschen können. Und meine Hilfe hatte ich bereits vor langer Zeit angeboten. Und ich habe heute bereits gesagt, dass mir die Abwicklung des Ganzen abschreckend kompliziert erscheint.

Das soll es dazu gewesen sein. Wenn es was zu tun gibt, ich bin bereit, aber rumstreiten tue ich mich nicht mehr, das führt zu nichts.

LG Falk

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