Hallo,

Bernhard Dippold schrieb:
> Anscheinend doch - aber das Ergebnis dieser Studie ist nicht so
> öffentlich zugänglich,

also wertlos - eine solche Quelle in beliebiger wissenschaftlicher
Arbeit ála Diplom, Aufsatz, Monographie oder Promotion als 'Beweis'
zitiert, würde dir jeder um die Ohren hauhen. Ich bin nicht der Meinung
das uns ein Weniger an Beweiskraft genügen sollte.

> wie wir uns das als OpenSource Projekt
> wünschen
> würden.

den OpenSource Gedanke sehe ich an der Stelle nicht vorangig, es geht um
das Einbringen von Sekundärquellen, die nun nach Deiner Aussage nicht
einmal nachträglich prüfbar sind

> Dass diese Studie auf den Beta-Versionen (bzw. prä-BETA) beider
> Softwarepakete beruht und vor 15 Monaten veröffentlicht wurde, ist
> sicherlich als Einschränkung zu sehen, irrelevant wird sie dafür mE
aber
> nicht.

dann scheinst Du nichts von Exaktheit im Umgang mit Quellen und Belegen
zu halten. o.g. Dinge sind elementar, die habe ich schon als Student vor
20 Jahren verinhaltlicht

> Ich weiß nicht, ob es wirklich noch sinnvoll ist, im Nachhinein eine
> seit 2 Monaten aktive Seite mit glaubwürdigem Zitatgeber um das
Wörtchen
> "may" erweitern zu lassen

Nein, natürlich ist das nicht sinnvoll, ich habe das deshalb nie
verlangt. Ich wollte verhindern das es zu einer Wiederholung kommt.

> und dabei einen Prinzipienstreit über die
> Aggressivität des internationalen OOo Marketing vom Zaun zu brechen.

Falls das internationale Marketing zukünftig mit Absicht sich solcher
Belege bedienen will ist dieser Streit notwendig (international, nicht
hier), denn ich halte das wie Du und wie Stefan für schädlich.
Das es hier bisher mit Absicht geschehen ist, kann ich hingegen nicht
erkennen, habe es mithin nicht behauptet, sonden sehe allenfalls
Fahrlässigkeit, auf die ich aufmerksam mache.

Ich kann es auch nochmal genauer sagen:
es ist praktisch so das diese Dinge nur in den Fokus kommen können wenn
sie auffallen und aufgefallen sind sie mir wegen der 90%. Eine andere
Zahl von (sagen wir mal) 20% wäre nicht aufgefallen, auch wenn sie nicht
belegt wäre.
Und genau das wird jedem Praktiker auffallen und schon deshalb ist es
nicht gut mit solchen Werten zu operieren bzw. mit Werte in dieser
Größenordnung sollten wir das nur tun, wenn wir sie sehr sehr gut
belegen können.
Mein Punkt ist einzig klar zustellen das 90% wenn sie dann vorkommen
(und solche Fälle gibt es) es sich um Ausnahmen und nicht die Regel
handelt.
Diese Dinge sollten bekannt sein und selbst wer über eine Studie verfügt
die 90% belegen kann sollte sich im Klaren sein das wenn er die zitiert
es sich um die Ausnahme handelt und mithin um aggressives Marketing.

Das uns das nutzt da habe ich meine ernsthaften Zweifel, weil wenn wir
annehmen das 90% mehr Unternehmen zum Umstieg bewegen als eine Angabe
von vielleicht 25% so sollte uns doch klar sein das die wenigsten 90%
erreichen können, sich also letztlich getäuscht fühlen werden, weil sie
doch zu garkeiner anderen Schlußfolgerung gelangen können als der das
das Ganze übertrieben dargestellt wurde.


Gruß
Jörg

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